Bei der 73:109-Auswärtspleite vor zwei Wochen hat er verletzt gefehlt, am Samstag erzielte Ramiz Suljanovic anfangs die Punkte für die Kapfenberg "Bulls".
Fears legte nach, ehe erstmals der Meister anschrieb. Die Hausherren dominierten in Folge, lagen im ersten Viertel schon zwölf Punkte voran. Aber Fürstenfeld blieb im Spiel, war bei 37:37 wieder dran und nach einem Korbleger von Ray zum 41:40 erstmals in Führung. "Highscore-verdächtig" der 51:52-Pausenstand.
Auch das dritte Viertel (23:24) brachte keine Vorentscheidung. Vier Minuten vor Schluss stand's 87:86 für die "Panther", dann sorgten Lucas und Goljovic für einen Sechs-Zähler-Abstand. Zu wenig - denn Zeleznik und Kügerl glichen zur Verlängerung (96:96) aus. In der wurde Jeremy Fears zum Kapfenberger Held - der US-Boy traf mit der Schlusssirene zum 111:109!
Stimmen nach dem Derby
Kapfenberg-Präsident Karl Thaller: "Ein hochdramatisches Spitzenmatch, dagegen ist jede Fußballpartie nur ein langweiliges Hin und Her. Wir haben mit viel Herz gefightet - aber trotzdem bleibt Fürstenfeld in der Liga das Maß der Dinge."
Fürstenfeld-Präsident Harald Fischl: "Ich muss es ganz nüchtern und pragmatisch sagen - dieses Spiel hat leider Trainer Mitchell vercoacht. Adam Boone hat einen rabenschwarzen Tag gehabt, auch im Finish den entscheidenden Fehler gemacht. Der Coach hätte viel früher reagieren müssen, ihm nie so viel Spielzeit geben dürfen."
von Sigi Endthaler, "Steirerkrone"
Hauptrunde 1, Samstag: Kapfenberg - Raiffeisen Fürstenfeld 111:109 n. V. (96:96, 51:52), Kügerl 27, Zeleznik 26; Penigar 27, Grum, Ray je 17.
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