Eklat auf der Straße

22-Jähriger fühlt sich bedroht – Pistole gezückt!

Steiermark
02.03.2009 11:02
Ein südsteirischer Autolenker (22) hat sich am Sonntagabend von einem anderen Verkehrsteilnehmer (39) offenbar massiv bedroht gefühlt und deshalb eine Pistole gezückt. Der andere Autofahrer flüchtete schockiert zur Polizeiinspektion Hausmannstätten und schlug Alarm. Der Mann mit der Waffe - es war eine Schreckschusspistole - wurde ausgeforscht und angezeigt.

Gegen 21.05 Uhr war der 39-Jährige aus dem Bezirk Leibnitz allein mit seinem Fahrzeug auf der L371 in Richtung Hausmannstätten unterwegs gewesen. An einer Kreuzung bog der 22-jährige Autolenker - ebenfalls aus dem Bezirk Leibnitz - von der L312 kommend mit seinem Fahrzeug so knapp vor dem 39-Jährigen in die Hauptstraße ein, dass dieser nur noch durch eine Vollbremsung einen Unfall verhindern konnte.

39-Jähriger stieg aus und fragte nach...
Dann wechselte der 22-jährige Südsteirer laut Polizei auch noch ohne ersichtlichen Grund ständig die Fahrbahnseite, ehe er sich zum Linksabbiegen in Richtung Gössendorf einreihte und anhalten musste. Dies nutzte der 39-Jährige, um seinen Wagen ebenfalls anzuhalten und sich laut Polizei "nach dem Grund der eigenartigen Fahrweise zu erkundigen". Der 22-Jährige sah seinen Kontrahenten aussteigen, bekam es mit der Angst zu tun, holte seine Schreckschusspistole aus dem Handschuhfach und richtete sie auf seinen "Gegner". Dieser bekam seinerseits einen gehörigen Schrecken und flüchtete zur nahen Polizeiinspektion.

Anzeige wegen gefährlicher Drohung
Der "Pistolero" wurde von den Polizisten an seinem Wohnort angetroffen, die Waffe in seinem Fahrzeug sichergestellt. Der Verdächtige gab bei der Einvernahme an, dass er sich vom anderen Autolenker bedroht gefühlt habe - und wurde selbst wegen gefährlicher Drohung angezeigt.

Symbolbild

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