Di, 18. Dezember 2018

Tauziehen

18.02.2009 14:38

Kelag und Privater planen gleiches Kraftwerk

Die Kelag will am Oselitzenbach in Hermagor ein Wasserkraftwerk errichten. Das hat allerdings auch die Firma Klauss aus Kötschach vor. Jetzt muss das Land entscheiden, wer den Zuschlag kriegt. Die Grünen wären für eine ganz andere Lösung: "Die Gemeinde soll selbst bauen!"
So etwas nennt man Widerstreitverfahren: Wenn zwei quasi das selbe Projekt für denselben Standort einreichen. So ist es auch am Oselitzenbach in Hermagor:


Land hat zu entscheiden

Die Kelag, aber auch der Kötschacher Stromproduzent Klauss haben Projekte für ein Wasserkraftwerk eingereicht. Jetzt soll das Land entscheiden, welches davon das "Bessere" ist.


Harald Taschabuschnig, der Chef der Umweltabteilung: "Vorausgesetzt, beide Werber einigen sich nicht. Sie könnten den Kraftwerksplan nämlich auch gemeinsam durchziehen." Derzeit durchlaufen die Unterlagen alle Instanzen.


Währenddessen fragen sich die Hermagorer Grünen, warum die Gemeinde das Kraftwerk nicht selbst realisiert. Viktor Mitsche: "Auch die Gemeinde bekäme eine Förderung. Und sie könnte den Stromfluss kontrollieren, sodass es keinen Ausverkauf gäbe."


Als Beispiel nennt der Grün-Gemeinderat die Gemeinde Feistritz/Gail. "Die haben ein Kraftwerk von der Kelag gekauft und es saniert. Seither liefert es mehr und läuft großartig. Wir sind ja nicht prinzipiell gegen solche Projekte."


von Serina Babka, Kärntner Krone

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