Gerade rechtzeitig erreichte der Innsbrucker Anwalt den Zug. Gemeinsam mit einem deutschen Geschäftsmann setzte er sich in den letzten Waggon und machte es sich gemütlich. Als der Waggon auch nach der geplanten Abfahrt am Perron stand, sahen die beiden nach und stellten fest, dass der Zug längst abgefahren war.
Durchsage überhört?
Auf die Beschwerde der beiden Reisenden wurde ihnen von freundlichen Damen mitgeteilt, dass durchgesagt worden sei, dass der Waggon nicht benützt werden könne. "Das muss vor dem Eintreffen von uns passiert sein", ist der Anwalt sicher, "zudem hätte man diesen Wagen absperren oder absichern können".
ÖBB: "Wir bedauern..."
ÖBB-Sprecher Rene Zumtobel: "Wir bedauern den Vorfall sehr und werden die beiden Fahrgäste natürlich entschädigen."
Symbolbild
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