Mi, 19. September 2018

Schmerz und Trauer

14.10.2008 15:18

Ursula Haubner hat ans Aufhören gedacht

Erstmals nach dem Unfalltod von Jörg Haider hat sich dessen Schwester, die Nationalratsabgeordnete, oberösterreichische BZÖ-Obfrau und frühere Sozialministerin Ursula Haubner öffentlich geäußert. Sie gestand dabei ein, dass sie an ein Beenden ihrer politischen Arbeit gedacht habe.

Hauber stellte fest: "Es geht uns natürlich nicht gut und wir haben großen Schmerz und große Trauer in uns, denn ich habe einen Bruder verloren, der ein wundervoller Mensch war. Und das tut sehr weh, wenn vor allem am Höhepunkt seines Lebens und seines Schaffens jemand so schnell von dieser Welt gehen muss."

"Im ersten Moment hinterfragt man das"
Auf die Frage, ob sie an das politische Aufhören gedacht habe, sagte Haubner wörtlich: "Im ersten Moment hinterfragt man das. Aber nach vielen Gesprächen innerhalb der Familie weiß ich, dass ich das auch meinem Bruder schuldig bin, dass ich meine Aufgabe auch weiterhin wahrnehme. Aber dass ich es auch den vielen Menschen, die uns gerade auch bei der letzten Wahl so viel Vertrauen gegeben haben, schuldig bin". Diese hätten natürlich auch in erster Linie auf Jörg Haider gebaut, aber das BZÖ-Team werde sich bemühen, die Politik in seinem Sinne weiter zu führen.

BZÖ wird nicht zugrunde gehen
Entgegen den Prognosen der Meinungsforscher mache sie sich keine Sorgen darüber, ob das BZÖ politisch überlebe. Sie sei sich sicher, dass das das Team nicht nur überleben würde, sondern sich auch gut weiterentwickeln werde.

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