Kaufberatung: So finden Sie das richtige Produkt in unserem Bikini Vergleich 2020

Das Wichtigste in Kürze
  • Im Gegensatz zu Badeanzügen oder dem Monokini besteht ein Bikini stets aus Höschen und Oberteil. Es gibt variantenreiche Sport-Bikinis, Surf-Bikinis oder auch Modelle für stilsicheres Sonnenbaden und Schwimmen.
  • Beim Bikini-Oberteil sorgen unterschiedliche Schnitte für ein pralles Dekolleté, perfekten Halt oder einfach einen schicken Look. Auch die Bikinihosen gibt es in verschiedenen Passformen, die Ihre Kurven möglichst vorteilhaft aussehen lassen.
  • Bademode sollte sich elastisch an den Körper anschmiegen, schnell wieder trocknen, und die Farben sollten trotz Chlor und Salzwasser nicht ausbleichen. Die meisten Hersteller erfüllen diese Anforderungen durch ein Gemisch aus 20 Prozent Elasthan und 80 Prozent Polyester.

Bikini-Test

In der variantenreichen Vielfalt von Bikinis mit High-Waist-Höschen, Bandeau-Bikinis oder Hipster-Bikinis kann man schnell den Überblick verlieren. Damit Sie nicht endlos lang in der Umkleidekabine jede Variante testen müssen, haben wir für Sie auf Krone.at einen
Bikini-Vergleich 2020 zusammengestellt. Dieser basiert auf den Ergebnissen unterschiedlicher Bikini-Tests und befasst sich weniger mit Farbe, Muster oder Fransen, sondern mit den Vor- und Nachteilen bestimmter Passformen und Details. Denn am Strand, im Hallenbad oder am Hotelpool sollen Sie sich rundum wohlfühlen, sorglos im Wasser schwimmen und toben und natürlich klasse aussehen.

1. Was ist ein Bikini?

Frau in Bikini kommt aus dem Meer

Bikinis gibt es in vielen verschiedenen Schnitten und Designs.

Bevor wir uns auf Krone.at mit den Erkenntnissen aus Bikini-Tests, Materialien, Verschlüssen und Details befassen, wollen wir die Besonderheiten des Bikinis im Vergleich zu anderer Bademode erläutern.

Der klassische Badeanzug besteht aus einem zusammenhängenden Stück Material, das einen Großteil von Rücken, die gesamte Brust, den Intimbereich, den Po und auch den Bauch verdeckt. Überwiegend mit Trägern ausgestattet kaschiert der Badeanzug so vermeintliche Problemzonen an Bauch, Hüfte oder Brust, während Komfort und Sitz auch in der Bewegung hoch sind.

Der Bikini hingegen besteht immer aus zwei separaten Teilen: einem Bikinihöschen sowie einer Art Top oder BH. Im Prinzip ähnelt der Bikini den Wäschesets und Dessous für Frauen, wobei die Materialien natürlich auf die Anforderungen des Wassers eingestellt sind. Dabei sind Bauch und Rücken zum größten Teil frei von Stoff, sodass hier eine gesunde Bräune entsteht.

Tipp: Wer sich sowohl im Badeanzug als auch im Bikini unwohl fühlt, der hat an einem sogenannten Tankini Freude. Auch dieser besteht aus einem Bikinihöschen und einem separaten Oberteil, das in seiner Form allerdings eher einem Unterhemd ähnelt und kaschierend wirkt.

Frauen bevorzugen häufig den Bikini, da hier das Oberteil des Neckholder-Bikinis in einer anderen Größe gewählt werden kann als der Bikini-Bottom, also der Slip. So kaschieren Sie gezielt mit einem Bikini-High-Waist ein kleines Bäuchlein, während Sie obenrum mit einem Bikini-Push-up-Oberteil mehr Fülle zaubern.

2. Bikinis im Vergleich: Welche Typen dieser Bademode gibt es?

Der Bikini wurde 1940 erfunden

Auch wenn der Bikini bereits im Jahr 1940 erfunden wurde, konnte er doch erst ab 1960 seinen Erfolgszug antreten. Denn zunächst wurde die sexy Bademode aufgrund ihrer Freizügigkeit in vielen Ländern der Welt verboten.

Zur Kategorie der Bikinis werden zahllose Modelle gezählt, die entweder nach dem Schnitt der Bikinihose oder aber nach Schnitt und Funktion des Oberteils benannt werden. So beschreibt die Bezeichnung Bikini-Damen-Push-up das Bikini-Oberteil – dazu kann als Höschen ein Slip, ein Panty, eine Brazilian-Bikini-Hose oder auch ein Tanga getragen werden. Wesentlich seltener wird die Bademode nach dem Slip benannt, wie beispielsweise beim High-Waist-Bikini. Wir geben Ihnen nachstehend eine Übersicht der wichtigsten Typen von Bikini-Oberteilen:

  • Bandeau-Bikini: gewickelt wirkendes Oberteil, häufig ohne Träger
  • Bikini-Push-up: gefütterte Cups sorgen für ein volles Dekolleté
  • Neckholder-Bikini: ein einziger Träger ist links und rechts an den Cups befestigt und hält im Nacken das Oberteil
  • Triangel-Bikini: beschreibt die Form der kleinen Stoffstücke, die den Busen bedecken
  • Bikini-Bustier: ähnelt weniger einem BH als einem knappen Top, häufig bei Sport-Bikinis
  • Balconette-Bikini: Cups des Oberteils halten und formen den Busen wie ein kleiner Balkon

Die wohl wichtigste Unterscheidung neben Oberteil und Farbgestaltung ist, ob Sie den Bikini zum sportlichen Schwimmen tragen oder damit am Strand und im Wasser eine gute Figur machen wollen. Ob dieser Bikini dabei in Schwarz oder Blau gehalten ist oder ob es sich um einen Bikini mit Animal Print handelt, ist eher zweitrangig.

Art des Bikinis Eigenschaften
Sport-Bikini
  • meist mit Bustier statt BH-ähnlichem Oberteil
  • erhältlich in vielen Größen, Farben und Mustern
  • sehr eng anliegend für sportliches Schwimmen
  • kein Push-up-Effekt
  • sehr guter Sitz auch in der Bewegung
dekorativer Bikini
  • meist mit BH-ähnlichem Oberteil
  • erhältlich in allen Größen, Farben & Mustern
  • mit oder ohne Push-up-Effekt
  • größere Auswahl bei Höschen
  • Sitz sehr unterschiedlich
  • auch für Schwangerschaft geeignet

Sie werden beim Bikini für Damen Push-ups, Retro-Bikinis, Tiermuster oder auch einen Bikini in Häkeloptik in Hülle und Fülle finden. Ein Bikini für Mädchen hat beim Oberteil meist weit weniger Aufgaben zu erfüllen als ein Modell für ausgewachsene Frauen. Daher sind Bikinis für Mädchen Sport-Bikinis oft ähnlicher.

3. Tipps aus dem Bikini-Test: Was sind wichtige Kaufkriterien?

Frau in schwarzem Badeanzug

Möchten Sie nicht so viel Haut zeigen, dann entscheiden Sie sich statt für einen Bikini z. B. für einen Badeanzug.

Da es nicht für jeden Körper und jeden Geschmack den einen Bikini-Testsieger gibt, geben wir Ihnen auf Krone.at eine Art allgemeine Kaufberatung. Diese lässt sich auf Ihre Bedürfnisse anpassen:

3.1. Oberteil und Cups müssen sicher und angenehm sitzen

Wenn Sie einen Bikini kaufen, sollten Sie ab Körbchengröße B besonders gut auf die Passform des Oberteils achten. Denn nichts ist am Strand unangenehmer, als ständig den Sitz zu überprüfen und am Oberteil herumzuzupfen, damit keine unerwünschte Entblößung stattfindet. Je größer der Busen, desto wichtiger ist ein Bikini mit Bügel, der große Cups in ihrer Funktion unterstützt. Weiterhin empfinden viele Frauen einen Bikini mit Cup D oder in anderen Größen als angenehmer, wenn rund um die Brustwarzen ein etwas dickeres Material verwendet wird – schließlich muss nicht jeder wissen, ob Sie gerade frieren.

Raffinierte Muster lösen diese Herausforderung ebenfalls charmant. Verlaufen die Streifen beim Zebra-Bikini beispielsweise vorteilhaft, fallen Veränderungen der Brustwarzen weit weniger stark auf.

Wer für einen vermeintlich kleinen Busen etwas mehr Volumen zaubern will, kann Push-ups oder raffinierte Schnitte wie beim Neckholder für sich nutzen. Je kleiner der Busen ist, desto weniger knifflig ist die zuverlässige Bekleidung mit Bademode.

3.2. Braucht man zusätzliche Einstellmöglichkeiten am Bikini-Oberteil?

Je mehr Einstellmöglichkeiten Sie beim Brustband sowie bei den Trägern haben, desto besser lässt sich die Passform an Ihren Körper anpassen. Teilweise sitzt ein neuer Bikini eng und weitet sich bereits nach wenigen Tagen im Wasser etwas. Mit verstellbaren Trägern und mehreren Häckchen am Brustband lässt sich die Passform bequem verbessern. Gerade bei besonders günstigen Bikinis ist dies leider oft nicht der Fall, weshalb Sie beim Kauf von Schnäppchen bei Aldi oder Lidl vorher die Einstellungsmöglichkeiten prüfen sollten.

4. Was sind die Vor- und Nachteile des Bikinis?

Falls Sie sich bislang noch nicht für einen Wechsel zum Bikini entscheiden konnten, weil Sie nicht wussten, welcher der beste Bikini ist, hier noch einmal die Vor- und Nachteile im kompakten Überblick:

    Vorteile
  • der Zweiteiler sieht sexy aus und zeigt Ihre Kurven
  • Ober- und Unterteile können in unterschiedlichen Größen gewählt werden
  • zahlreiche Oberteile lassen den Busen wie beim BH vorteilhaft aussehen
  • hoher Tragekomfort durch perfekt sitzende Oberteile
  • einfache und vollflächigere Bräunung möglich
  • oben ohne Sonnenbaden oder nahtlose Bräune auf dem Rücken einfach machbar
    Nachteile
  • sitzen beim sportlichen Schwimmen oder Spielen weniger sicher als ein Badeanzug
  • Gefahr von Entblößungen höher

5. Wie wäscht und pflegt man einen Bikini?

Frau in Bikini beim Beachvolleyball

Gut sitzende Bikinis eignen sich auch für sportliche Aktivitäten am Strand.

Sie sollten den Bikini sowohl nach Bädern in Chlor- als auch in Salzwasser oder natürlichen Gewässern mit klarem Wasser ausspülen. So richten Rückstände vom Wasser in den synthetischen Fasern keine Schäden an, sodass Farben nicht verblassen und die Elastizität gewahrt bleibt.

Gewaschen werden die Bikinis bequem in der Waschmaschine, meist empfehlen die Hersteller Temperaturen von 30 °C. Die Wasch- und Pflegeanleitung finden Sie in den Etiketten. Auf Weichspüler sollten Sie verzichten.

6. Wer stellt Bikinis her und was sagt die Stiftung Warentest dazu?

Bekannte Marken und Hersteller von guten Bikinis sind Billabong, H&M, Zaful, Calzedonia, Atoll, Calvin Klein, Victoria’s Secret und Lascana.

Die Stiftung Warentest hat sich bislang nicht mit dem Thema Bikini befasst, ebenso wenig wie das Magazin Ökotest.

7. Wichtige Fragen und Antworten rund um den Bikini

7.1. Wie finde ich den richtigen Bikini?

Beim ersten Kauf eines Bikinis kann es hilfreich sein, sich in einem Fachgeschäft von einer Verkäuferin beraten zu lassen. Diese kann immer wieder neue Oberteile und Höschen anreichen, da Sie praktisch nackt in der Kabine stehen. Sie sollten sich im Bikini wohlfühlen und testen, ob dieser beim Hüpfen und Springen an Ort und Stelle bleibt.

7.2. Wie kann man einen Bikini pushen?

Entweder greifen Sie direkt zu einem Push-up-Bikini oder aber Sie nutzen raffinierte Schnürungen bzw. Neckholder. Wenn Sie den Nackenriemen etwas strammer ziehen, wird das Dekolleté gepusht. Auch mit Schnürungen im Brustbereich lässt sich die Form des Busens verändern.

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