Aus einer seriösen Quelle („Agrarheute“) ist zu erfahren, dass die Ukraine für ihre Milchfarmen 160 Euro/Jahr und Kuh von der EU fordert. Bei knapp 400.000 Milchkühen sind dies über 60 Millionen Euro. Diese unverschämte Forderung kommt nicht, weil die Ukraine für ihre Bevölkerung zu wenig Milch hätte oder sie vielleicht Tierwohl betreiben möchten. Sie bekommt jetzt schon für jede Kuh eine EU-Förderung und hat dadurch ihre Milchexporte im Vorjahr um 30% erhöht. Auch die Billigmilchexporte in die EU wurden gesteigert. Dadurch kommen auch unsere Bauern, welche unsere Landschaft pflegen und hochqualitative Milch unter viel Bürokratismus und sinnlosen Auflagen erzeugen, immer mehr unter Druck. Berechtigterweise gehen sie deswegen auch schon auf die Straße. Dass dabei sogar der Landwirtschaftsminister mitmarschiert, ist die größte Bauernverhöhnung. Er soll nicht demonstrieren, sondern handeln. Jedenfalls zeigt diese EU-Kreislaufwirtschaft (Fördergelder in die Ukraine, um billigere Milch in die EU zu exportieren und unsere Bauern fertigzumachen), wie hirnlos in Brüssel gearbeitet wird. Auch als Nettozahler sollten wir, dies nicht akzeptieren, doch dafür bräuchten wir eine Regierung, welche Hausverstand, Können, Willen und Mut hat, für die eigene Bevölkerung da zu sein.
Ing. Anton Kern, Graz
Erschienen am Sa, 4.4.2026
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.