Urplötzlich fällt Finanzminister Marterbauer auf, dass die Spritpreise an den Zapfsäulen Österreichs zu hoch sind. Na da schau her. Der Rohölpreis ist an den internationalen Börsen aufgrund der geringeren Nachfrage seit Monaten um einiges niedriger als in den letzten zwei Jahren. Hauptnutznießer an den hohen Treibstoffpreisen ist, wie kann es auch anders sein, Vater Staat, der auf Benzin 53% und auf Diesel 61% Steuer aufschlägt. Gleichzeitig denkt Marterbauer daran, die Pendlerpauschale abzuschaffen, was einen Anschlag auf die ungefähr zwei Millionen Berufspendler darstellt. Quasi als Dankeschön für sein in Zukunft mögliches Handeln, den Endpreis ein klein wenig zu reduzieren. Das sind natürlich sehr kreative Ansätze, das letzte Kraut noch auszuschütten. Die ohnehin mit den Teuerungen in allen Bereichen des täglichen Lebens ins Straucheln geratenen Bürger des hoch verschuldeten Staates Österreich haben nämlich keinen Sinn mehr für Sarkasmus. Das ist an den aktuellen Umfragewerten auch in aller Klarheit abzulesen. Denn wenn die Koalition der drei Regierungsparteien in Summe weniger Stimmen als die stärkste Oppositionspartei innehat, dann ist wirklich Feuer am Dach. Nach knapp zehn Monaten Amtszeit den österreichischen Bürgern solch untragbare Bedingungen zu bieten, grenzt an Menschenverachtung. Machen Sie es richtig oder räumen Sie Ihr Büro!
Stefan Weinbauer, Zell an der Pram
Erschienen am So, 28.12.2025
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