Der Zukunftsforscher Tristan Horx fragt sich im „Krone“-Interview, ob es wirklich so tragisch wäre, bis zum 70. Lebensjahr zu arbeiten, um unsern Wohlstand zu erhalten. Man sollte natürlich über alle Themen offen diskutieren. Und deshalb könnten wir uns auch die Frage stellen, ob die Einführung von Erbschafts- und Vermögenssteuern für Superreiche wirklich so tragisch wäre? Gerade in einem Land, in dem die 400 reichsten Menschen laut dem kürzlich veröffentlichten „Global Wealth Report“ 37% des gesamten Finanzvermögens besitzen, während die unteren 7,3 Millionen lediglich mit einem Drittel auskommen müssen, sollte man sich diese Frage wirklich stellen. Insbesondere, weil der Vermögenssteuersatz mit rund 1,0% hierzulande deutlich unter dem Durchschnitt der Industrieländer von 5,6% liegt. Daher sollten wir meiner Meinung nach, bevor wir ernsthaft über das „Arbeiten bis 70“ nachdenken, lieber endlich mehr Steuergerechtigkeit herstellen. Denn die Zeiten sind wirklich schwierig – Stichwort EU-Defizitverfahren – und so locker werden wir unseren Wohlstand nicht erhalten können.
José Curado, Klosterneuburg
Erschienen am Di, 22.7.2025
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