Viktor Orbán setzt sich sofort nach Beginn der ungarischen EU-Ratspräsidentschaft ins Flugzeug und macht auf seiner „Friedensmission“ genau das, was die hohen Herrschaften in Brüssel schon seit mehr als zwei Jahren nicht schaffen: Orbán besucht nacheinander die Präsidenten von Ukraine und Russland und verhandelt über einen Waffenstillstand samt überfälliger Friedensverhandlungen. Nun hat ihn sogar Chinas Xi Jinping freundlich willkommen geheißen und sich dafür ausgesprochen, dass international endlich eine „positive Energie“ herrschen möge, damit Russland und die Ukraine endlich in einen direkten Dialog treten können. Konterkariert werden Orbans Bemühungen allerdings durch betretene Mienen in Brüssel und Berlin, wo man allen Ernstes beleidigt zu sein scheint, weil „Orbán nicht im Auftrag der EU unterwegs“ und „die Reise mit niemandem abgesprochen worden“ sei. Dazu sei dem deutschen Bundeskanzler ins Stammbuch geschrieben, dass er wohl genauso wenig für die EU sprechen kann – und die EU-Kommissionspräsidentin wiederum soll gefälligst froh sein, dass Orbán anpackt, wozu sie seit Februar 2022 nicht in der Lage ist: nämlich endlich den für alle Europäer überlebenswichtigen Frieden zwischen Russland und der Ukraine herzustellen!
Mag. Mathias Kautzky, Wien
Erschienen am Do, 11.7.2024
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