Österreich ist ein reiches Land, wird uns immer wieder versichert, und daher sprudeln die Milliarden für alle möglichen und unmöglichen Projekte. Nunmehr hat die Neos-Chefin Frau Meinl-Reisinger den Vorschlag, allen 18-Jährigen 25.000 Euro zu geben; ein echtes Wahlzuckerl. Wieder ein Vorschlag, wie wir die anscheinend überflüssigen Milliarden aus dem Budget verteilen sollten. Aber sie macht sich doch darüber hinaus Gedanken um die Finanzierung, z. B. Erhöhung des Pensionsalters, was ohnehin nicht ausbleiben wird. Wenn das nicht reicht, könnte man – es wird nur nicht direkt ausgesprochen – ja auch an die Kürzung der bestehenden Pensionen denken. Ich darf darauf hinweisen, dass viele aus meiner Generation mit 14 Jahren in das Berufsleben einsteigen mussten, und diese Generation 40 und mehr Jahre Pensionsbeiträge geleistet hat. Bei den Familien mussten viele Frauen zu Hause bleiben und die Kinderbetreuung übernehmen, da es damals noch keine ganztägigen Einrichtungen gab, daher auch kaum Anspruch auf eine Pension. Mit einem Familieneinkommen musste das Auslangen gefunden werden. Es gibt sicher auch andere Möglichkeiten, die Jugend finanziell zu unterstützen, aber dieses Projekt ist bestens dafür geeignet, wieder einmal den Generationenkonflikt zu aktualisieren!
Dr. Wilhelm Pölzl, Salzburg
Erschienen am Mi, 19.6.2024
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