Und wieder ist anscheinend die Landwirtschaft für den Rückgang der Bienenbestände und Insektenvielfalt allein verantwortlich. Zumindest laut kurzer Mitteilungen in einigen Medien. Gleichzeitig ist an vielen Straßen von der Straßenmeisterei alles, was noch irgendwie nach Grün ausschaut, erbarmungslos weggebaggert worden, sodass die nackte Erde übrig bleibt. Vermutlich soll so der Abfluss des Regenwassers von der Fahrbahn erleichtert werden. Früher wuchsen gerade an den Straßenrändern unzählige Blumen, die nicht nur das Auge erfreuten, sondern gleichzeitig vielen Tieren Nahrung boten. Ebenso sind viele private Gärten grüne Wüsten: Da wächst kein einziges Gänseblümchen, geschweige denn andere Wiesenblumen. Aber der Landwirtschaft für alles die Schuld zu geben ist einfach nur unverantwortlich. Wenn die politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen so weitergehen, gibt es ohnehin bald keine jungen Menschen mehr, die noch Bauern sein wollen. Dann landen Produkte aus aller Welt auf unseren Tellern, bei denen wir nicht wissen, ob artgerechte Haltung der Tiere, unerlaubte Chemikalien usw. üblich sind, und die weiten Transportwege sind natürlich auch umweltschonend.
Leopoldine Gram, per E-Mail
Erschienen am Sa, 25.5.2024
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