Ab Jänner 2025 fließt kein russisches Gas mehr durch die Ukraine. Der Vertrag zwischen Russland und der Ukraine läuft aus, eine Verlängerung scheint unwahrscheinlich. Diese Situation stellt die österreichischen Gasversorger vor Herausforderungen. Um die Gasversorgung zu gewährleisten, sind neue Bezugsquellen notwendig. Die Gaslieferungen sind derzeit politisch widersprüchlich: Die nach wie vor hohen Importe von russischem Gas werden nicht sanktioniert. Der Kreml erwirtschaftet damit Gelder für seine Kriegskasse. Österreich trägt einerseits die Sanktionen gegen Russland mit, und andererseits ist der Importanteil von russischem Gas mit 90 Prozent weiterhin hoch. „Die Voraussetzungen, russisches Gas zu ersetzen, sind gegeben. Es liegt an den Gasversorgern.“ (Dr. Carola Millgramm, E-Control) Eine Abhängigkeit von Russland, das einen Angriffskrieg gegen die Ukraine führt, kann auch nicht im Sinne der wirtschaftlichen Landesverteidigung sein.
Kurt Gärtner, Wels
Erschienen am Mi, 22.5.2024
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