Das freie Wort

Die EU-Wahl steht vor der Tür!

In welchem besorgniserregenden Zustand sich diese EU befindet, beweisen uns die wahlwerbenden Parteien und deren Kandidaten. Die von den Grünen als Spitzenkandidatin aufgestellte Lena Schilling ist nicht der einzige Fehlgriff und für die Bevölkerung total unverständliche Export nach Brüssel! Von Konzernen und Industrieriesen abhängige EU-Fanatiker, „alte und neue EU-Parlamentarier und solche, die es unbedingt werden wollen“, sprechen von großen wirtschaftlichen Vorteilen, davon dass es den Menschen im EU-Raum besser geht als früher, und von vielen neuen Arbeitsplätzen. Österreich sei ein klarer Nutznießer der EU und des Euro, und die Jahre in der EU waren für unser Land die besten Jahre! Als kleine Volkswirtschaft habe Österreich vom EU-Beitritt, der folgenden Ostöffnung der EU und nicht zuletzt vom unkontrollierten Grenzverkehr am meisten profitiert! Man möge nur in die Schweiz oder nach Norwegen schauen, wie schlecht es der Bevölkerung in diesen Nicht-EU-Ländern geht! Als einfacher Steuerzahler, als „Normalösterreicher“ muss man sich anlässlich dieses Freudentaumels schon fragen: Wo und wer ist dieses glückliche Österreich? Sind Österreich die Banken und ihre Spekulanten, die in den „ärmeren Mitgliedsländern“ Milliarden Euro verdient und dann noch das Geld der Steuerzahler abkassiert haben, um nicht pleitegehen zu müssen? Sind es die Großkonzerne, deren Aktionäre und Eigentümer immer reicher werden, während die Armut in unserem Land immer stärker wächst, sogar der „Mittelstand“ sich die Wohnungen und das Essen nicht mehr leisten kann, die Arbeitslosigkeit steigt und die gigantische Inflation nicht in den Griff zu kriegen ist!? Ist es die „High Society“ und die „Seitenblickegesellschaft“, von deren „Kaviar und Champagner-Events“ uns die Medien täglich berichten? Faktum ist: Dem „Normalösterreicher“ ist zurzeit, in dieser EU, sicher nicht zum Jubeln zumute! Trotzdem und weil Politikern nichts peinlich ist und weil „Unwahrheiten“ zu ihrem täglichen Gebrauch gehören, soll bei den Wahlen im Juni 2024 für diese reformunwillige EU gestimmt werden!

Ing. Hans Peter Jank, Villach

Erschienen am Mi, 22.5.2024

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