Wahlkampf ist Zeit fokussierter Unintelligenz. Da passieren halt gelegentlich Dinge, die nicht gescheit sind, meinte einst der Wiener Bürgermeister Michael Häupl (auch in der eigenen Partei). Wenn nun FPÖ-Spitzenkandidat Vilimsky meint, dass der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán der Europäischen Union als Kommissionspräsident „guttun“ würde, kommt mir die Aussage Häupls wieder in Erinnerung. Wie kann Vilimsky auf solche Gedanken kommen, wenn Tausende Menschen in Ungarn gegen den rücksichtslosen Diktator demonstrieren, der Medien und Opposition ausgeschaltet hat und sich mit seiner EU-feindlichen Politik nur die Rosinen in Brüssel abholt. Mit Demokratie, Solidarität und einem gemeinsamen Zusammenhalt hat Vilimskys Wunschkandidat, der immer wieder eine russische Schlagseite zeigt, wenig am Hut. Orbán, der mit seiner egoistischen Politik immer wieder sämtliche Nettozahler verärgert, wenn er EU-Milliarden kassiert, würde nie und nimmer von der EU-Staatengemeinschaft als Präsident akzeptiert. Damit fällt der Wunschgedanke von Harald Vilimsky in den Bereich der Komödie „Und täglich grüßt das Murmeltier“!
Mag. Hans Rankl, St. Pölten
Erschienen am Mi, 22.5.2024
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