Conny Bischofberger widerlegt die Behauptung, nur reiche Leute hätten sich vom Finanzjongleur Benko täuschen lassen: „Der schillernden Signa sind auch Pensionskassen und Versicherungen auf den Leim gegangen. Sie haben dort das ersparte Geld von Zigtausenden Gutgläubigen – Beamten, Bauern und Pensionisten – angelegt.“ Vollkommen richtig! Es muss auch erwähnt werden, dass die „Causa Benko“ dem Wirtschaftsstandort Österreich einen massiven Image-Schaden zufügt. Wir „Ösis“ kommen in den Verdacht, ein Land der Blender zu sein. Die heimische Politik trägt dabei Mitschuld. Zur Erinnerung: Beim sogenannten „Signa Törggelen“ im Wiener Luxushotel Park Hyatt scharten sich unter anderem auch Politiker aller Farben um den Immobilien-Tycoon. Feinfühlige hingegen warnten schon damals vor einem Kartenhaus und zogen sich klammheimlich aus der Signa-Geschäftswelt zurück. Warum ist gerade die heimische Politik so anfällig darauf, Blendern auf den Leim zu gehen? Vermutung: Verantwortungsträger sind ständig auf der Suche nach neuen Geldquellen. Wunderwuzzis, welche aus ihrem Geschäftsmodell in kurzer Zeit maximalen Gewinn herausschlagen, genießen ihre heimliche Bewunderung. Aus diesem Grund haben auch die erwähnten Pensionskassen und Versicherungen das ihnen anvertraute Geld ins Signa-Reich investiert. Es wird nicht lange dauern, bis der nächste Märchenerzähler im Scheinwerferkegel erscheint. Hoffentlich hält sich dann die Polit-Prominenz mit ihrer Ehrerbietung zurück.
Dr. Wolfgang Geppert, Wien
Erschienen am Mo, 8.4.2024
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