Die Europäische Kommission hat Österreich am Freitag erneut zur Vorlage seines Nationalen Energie- und Klimaplans (NEKP) aufgefordert. Damit sind nur noch Österreich und Polen säumig. Während die übrigen 25 EU-Länder ihre Entwürfe zeitgerecht nach Brüssel übermittelt haben, verzögert sich durch den Streit zwischen Schwarzen und Grünen die Vorlage des Klimaplans weiter. Die Austragung des koalitionsinternen Streits zwischen Europaministerin Karoline Edtstadler und Verkehrsministerin Leonore Gewessler über den Klimaplan ist an Peinlichkeit nicht mehr zu überbieten. Während die grüne Ministerin den Entwurf des Nationalen Energie- und Klimaplans (NEKP) an die EU-Kommission übermittelt hat, wurde dieser von der Europaministerin wieder zurückgezogen. Dass der Konflikt auf der EU-Theaterbühne ausgetragen wird und der türkis-grüne Streit auf dem internationalen Parkett angekommen ist, zeigt einmal mehr das gestörte Klima in der Regierungskoalition. Während die beiden gut bezahlten Regierungsvertreterinnen ihre Differenzen öffentlich austragen, riskiert Österreich durch die Einleitung eines Vertragsverletzungsverfahrens Ansehen und Steuergeld. Durch eine Verurteilung könnten Strafzahlungen in Millionenhöhe fällig werden, für die letztendlich die Steuerzahler aufkommen müssten. Statt die notwendige Arbeit für das Land und die Bürger zu leisten, sehen wir einmal mehr, in welchem unmöglichen Zustand sich die türkis-grüne Regierung befindet.
Mag. Hans Rankl, St. Pölten
Erschienen am Do, 29.2.2024
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.