Das freie Wort

Auto-Wirtschaftskrieg

Uns wird eingeredet, dass das komplette Verbot von Autos mit Verbrennungsmotoren und der Umstieg auf E-Autos das Klima in der EU retten könnte. Österreich hält einen Anteil von etwa 0,2% des weltweiten CO2-Ausstoßes, was die Wirksamkeit jeder österreichischen CO2-Maßnahme auf das Weltklima infrage stellt. Gleichzeitig plant z. B. China die Errichtung von rund 150 gigantischen Kohlekraftwerken und eröffnet jede zweite Woche ein riesiges neues Kohlekraftwerk, um seinen stetig steigenden Energiehunger zu stillen, ohne auf den CO2-Ausstoß zu achten. Ähnliches spielt sich in Indien und Asien ab. In Wirklichkeit führt China seit 10 Jahren einen Auto-Wirtschaftskrieg gegen die EU nach Muster des gewonnenen Solarkrieges, in dem die europäische Photovoltaik-Industrie mittels gigantischer staatlicher chinesischer Subventionen binnen eines Jahrzehntes zerstört wurde. China versucht seit vielen Jahren, die auf Hightech-Niveau arbeitende europäische Autoindustrie unter Verwendung politisch populärerer Umweltschutzargumente und dem Einsatz Tausender Lobbyisten vom Weltmarkt zu vertreiben und europäische Autos durch billige, weil einfacher zu produzierende chinesische Autos zu ersetzen. Nicht nur die ungeschulten und ob ihrer Ideologiegläubigkeit wirtschaftspolitisch verblendeten EU-Abgeordneten, sondern auch fast alle Politiker in der EU haben bis dato den Kampf Chinas gegen die europäische Automobilindustrie nicht erkannt oder weil unpopulär verschwiegen, obwohl der Verlust des Hightech-Know-hows der europäischen Automobil- und Zulieferindustrie und der rund 800.000 hochwertigen Arbeitsplätze droht. Weil die EU politisch und wirtschaftlich schwach ist, wird China den Krieg gegen die europäische Autoindustrie gewinnen und uns das tägliche Leben mit dem Fahren chinesischer Billig-Autos vermiesen, obwohl über 60% der Europäer gegen den verpflichtenden Kauf eines E-Autos sind. Wie so oft wird auch in diesem Fall der Bürgerwille negiert.

Dr. Hannes Mrozowski, Deutsch Wagram

Erschienen am Di, 21.3.2023

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