Zu den Protesten fällt mir nur das Florianiprinzip ein: „Wir haben, was wir wollen, und die anderen sollen schauen, wo sie bleiben!“ Ich würde gerne die vier abgebildeten jungen Protestierer fragen, wo einmal ihre Kinder wohnen werden? Dieselben haben sicher bereits einen Wohnbedarf zu einem Zeitpunkt, wenn die Eltern noch viel zu jung für das Altersheim sind! Oder glaubt jemand, dass die „bösen Investoren“ eine Wohnanlage nach der anderen bauen, wenn der Markt dafür nicht da ist? Das ist nämlich das Problem: Die Wirtschaft wächst, und alle jubeln. Die Bodenversiegelung wächst überproportional schnell, und alle schreien! Wir alle beten den Götzen Wirtschaftswachstum seit Jahrzehnten an, ohne zu bedenken, wohin das führt. Dass ein Wirtschaftswachstum ohne Bevölkerungszuwachs nicht funktioniert, müsste allen Experten, ob mit oder ohne grünem Mascherl, längst klar sein. Kann mir jemand sagen, wie man aus diesem Teufelskreis herauskommt?
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