Der ukrainische Präsident Zelenskij und der Kiewer Bürgermeister Klitschko traten schon mehrmals in teils martialischer Aufmachung vor die Kameras, um mit Durchhalteparolen in der Bevölkerung den Willen zum Widerstand gegen das russische Militär auf hohem Niveau zu halten oder zu steigern. Betroffen von diesen Aufrufen sind allerdings großteils Frauen, Kinder und Jugendliche sowie Alte. Männer sind ja ohnehin von der Wehrpflicht betroffen; wehrfähige Männer dürfen ja auch nicht flüchten, vor allem nicht ins Ausland. Dass diese Aufrufe in der Ukraine sinnvoll sind, darf stark bezweifelt werden. Widerstand mit an Waffen ungeübten Frauen? Dadurch wird nur das Leid vergrößert, und es gibt noch mehr Zerstörung. Bürgermeister Klitschko war jahrelang Profiboxer; mehrfacher Weltmeister. Als solcher wusste er genau, ab welchem Zeitpunkt es keinen Sinn mehr machte weiterzukämpfen. Ab wann es Zeit war aufzugeben. Ab wann ein Kampf nur noch unnötige Schmerzen und Qual bedeutet. In der Politik, im Krieg, scheint ihm die Einschätzung der Realität abhandengekommen zu sein. Heute erwartet er, dass Frauen den unmöglich scheinenden „Endsieg“ erkämpfen. 2014, als ihn der Maidan- Putsch nach oben spülte und ihn letztendlich zum Bürgermeister von Kiew machte, war die Situation eine andere. Da besuchten und unterstützten ihn und seine Freunde (wie Jazenjuk) westliche Politiker wie der deutsche, der polnische und der französische Außenminister. Da war, zumindest bis zur Flucht und Absetzung des Präsidenten Janukowitsch, kein Krieg im Land. Da war es „nur“ ein blutiger Bürgerkrieg. Zu der Zeit brauchte es noch keine Durchhalteparolen für Frauen.
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