Jetzt wurde schon mehrmals in den Medien beklagt, dass die Registrierung ukrainischer Kriegsflüchtlinge – fast nur Frauen, Kinder und Alte – dermaßen zeitaufwendig ist, dass pro Registrierungsstelle (von denen es übrigens nicht viele gibt) und Tag nur etwa 70 Registrierungen möglich sind. Da gewinnt man den Eindruck, dass ukrainische Kriegsflüchtlinge in Österreich unerwünscht sind, dass man ihnen den Aufenthalt in Österreich vom ersten Tag an vermiesen will. Diese Vorgangsweise ist aber auch der Nachweis dafür, dass bei illegalen Migranten und Flüchtlingen aus Nahost und Afrika, die großteils ohne Papiere kamen und immer noch kommen, andere Regeln galten und immer noch gelten. Bei denen war eine angebliche „Registrierung“ schon immer eine Massenabfertigung, eine Fließbandarbeit.
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