Das freie Wort

Meerestiere sterben durch Geisternetze

Hunderttausende Meerestiere verheddern sich pro Jahr in Netzen im Meer und sterben. Auch Müll aus Österreich landet im Ökosystem Ozean. Ich kämpfe dagegen an. Verlorene oder zurückgelassene Fischereinetze sind die tödlichste Form von Plastikmüll in den Ozeanen. Bis zu eine Million Tonnen landen jährlich in den Weltmeeren. Der Verlust der Netze bedeutet für die Fischer eine erhebliche finanzielle Belastung. Warum schwimmen dennoch so viele dieser schädlichen Geisternetze in den Ozeanen? Ein Fanggerät wird zum Beispiel aufgegeben, wenn der Fischer es nicht mehr bergen kann. Dies geschieht, wenn sich das Netz an Riffen, Felsen oder anderen Hindernissen verfängt. Und dann wird es zur Gefahr für die Meerestiere. In den Endlosnetzen verfangen sich edle Geschöpfe wie Wale, Delfine oder Schildkröten und werden für Hunderte Meerestierarten zur qualvollen Todesfalle. Auch der Plastikmüll in den Meeren ist eine große Gefahr für Mensch und Tier.

Wolfgang Gottinger, per E-Mail
Erschienen am So, 29.8.2021

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