In der heutigen Überflussgesellschaft sind wir den Werbepsychologen hoffnungslos ausgeliefert. Neue Verpackungen, neue Versprechen, neue Preise, alles ist besser, größer, und bei dem Preis muss man einfach zuschlagen. Da steht auf der einen Seite die Gier des Menschen – und auf der anderen Seite stehen die Umsatzzahlen der Lebensmittelindustrie. Aber auch die örtlichen Supermärkte sollte man einmal in die Pflicht nehmen. Großpackungen stehen in der ersten Reihe, und so mancher allein Lebende hat da so seine Qual mit den angebotenen Mengen. Dann kommt noch die „komfortable“ Plastikverpackung. Die in Kunststofffolie eingewickelten Gurken sind teilweise oft schon angefault. Die Karotten im großen Plastiksack schwitzen schon in der Stellage und sind nach einem Tag vom Schimmel befallen. Auch das frisch gebackene Brot wird heiß aus dem Ofen genommen und in Kunststofffolie verpackt, auch dieses wird immer öfter schimmelig. Das Obst ist innen oft schon angefault und meistens sowieso geschmacklos. Das Brot beim Bäcker zu kaufen, das Obst am Markt zu begutachten, sich das Fleisch beim Fleischhacker zuschneiden zu lassen, ja das war einmal, denn im Supermarkt gibt es ja alles. Was wir dann zu Hause nicht mehr brauchen können, wird weggeschmissen, und was der Supermarkt mit seinem Mega-Angebot nicht mehr verkaufen kann, wird ebenfalls entsorgt. Ja, so sind wir Menschen eben, sich aufregen über alles, aber nichts dafür tun, dass sich die Situation ändert.
Rudolf Weber, Hohe Wand
Erschienen am So, 25.7.2021
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