Ich bin Lehrerin an einer Pflichtschule und Mutter einer Tochter, die heuer im Maturajahr ist. Niemand wünscht sich Distance Learning! Unsere Aufgabe ist es, mit Schülern in direktem Kontakt zu arbeiten. Aber: Gerade deshalb haben wir keine Möglichkeit, uns vor einer eventuellen Ansteckung zu schützen. Abstand zu halten in einem Beruf, in dem der Mensch im Mittelpunkt steht, ist ein Ding der Unmöglichkeit, 25 Kinder in der Klasse, sechs bis acht Stunden auf engstem Raum zusammen. Auf die von BM Faßmann versprochenen FFP2-Masken warten wir noch immer. Auch in unserer Berufsgruppe gibt es Lehrer, die aufgrund ihres Alters oder einer Vorerkrankung zur Risikogruppe gehören. Sind wir weniger „schützenswert“ als andere Menschen? Wenn ich lese, dass Lehrer Schüler im Distance Learning zwingen, stundenlang vor dem Computer zu sitzen, frage ich mich, warum sich so viele Eltern für Laptop-Klassen entscheiden. Natürlich ist es für sehr viele Eltern, die im Berufsleben stehen, schwierig, aber für Betreuung der Kinder ist an jeder Schule gesorgt. Auch die Sorge, dass nicht alle Kinder erreicht werden, ist begründet, allerdings erreichen wir auch an der Schule nicht alle, da vielen die Unterstützung vom Elternhaus völlig fehlt. Aber es geht auch um unsere Gesundheit, und wenn eine Schulschließung für ein paar Tage hilft, das Virus einzudämmen, muss das doch im Interesse jedes Einzelnen von uns sein.
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