Die nun beschlossene Umschichtung und „gerechte Verteilung“ (Aussage: Frau Maurer von den Grünen) bedeutet, dass Menschen, welche keine akademische Ausbildung haben und in vielen Berufen als Systemerhalter tolle Arbeit leisten, nun auch mit 62 Jahren und nach 45 Jahren Arbeit und Sozialversicherungsbeiträgen zwar in Pension gehen dürfen, aber natürlich wieder mit Abschlägen. Ohne Abschläge muss schon bis zum 65. Lebensjahr gearbeitet werden; mitunter 50 Jahre Arbeit und Beiträge. Die Kosten für diese Hacklerpension belaufen sich auf ca. 35 bis 40 Millionen Euro jährlich. Das ist natürlich ein enormer Betrag im Verhältnis dazu, dass gerade beschlossen wurde, rund drei Milliarden Euro (!) an Unterstützung für Dienstleistungs- und Handelsbetriebe auszugeben, damit man als Unternehmer ja so wenig wie möglich an Umsatzverlust hat. Die Entscheidung zur Abschaffung dieser Hacklerregelung fiel der Regierung leicht, denn die meisten dieser Entscheidungsträger werden nie in die Verlegenheit kommen, 45 Beitragsjahre zu erreichen!
Michael Brunner, Gai
Erschienen am Fr, 20.11.2020
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