In der ORF-Premiere von „Makellos – Eine kurze Welle des Glücks“ (20.15 Uhr, ORF 2) sucht Adele Neuhauser nach Pep in ihrem brachliegenden Liebesleben. Die Suche danach führt zu chaotischen Verstrickungen und einem echten Kriminalfall.
Mit ihrem konservativen Ehemann Anton (Ulrich Noethen) kämpft Constanze (Adele Neuhauser) um Kunden aus der Münchner Schickeria – gemeinsam führen sie ein Trachtengeschäft, doch der Kampf um die Dirndl ist hart. Noch schlimmer wiegt für die adrette Schneiderin, dass ihr Mann sie nicht mehr beachtet und Flaute im Bett herrscht. Constanzes beste Freundin Karin (Caroline Frank) engagiert ihr einen Callboy, doch das Treffen in einem Hotel gerät zum Fiasko.
Im Lift begegnet sie zufällig dem charmanten und redegewandten Ricardo (Manuel Rubey), der ebenfalls im Escort-Service arbeitet und sofort einen Draht zu ihr findet. Sie beginnt mit ihm eine Affäre, die aber geheim von jemandem mitgefilmt wird. Als Anton anonym Fotos und ein Sex-Video seiner Frau mit Ricardo samt Erpressungsbrief zugesandt bekommt, kommen so einige Steine ins Rollen. So hat auch Anton ein großes Geheimnis für sich bewahrt und Ricardo scheint nicht ganz der zu sein, für den Constanze in hält.
Die vom bewährten Team Dirk Kummer (Regie) und Uli Brée (Drehbuch) inszenierte Krimikomödie lebt von einer gut gelaunten und sichtlich geforderten Top-Besetzung, die in den sich verändernden Rollen gut harmoniert und so einiges aus sich herauskitzelt. Bis zur endgültigen Auflösung schlägt der Handlungsbogen ein paar wilde Haken, doch wer sich daran nicht stört, wird mit einer sanften und kurzweiligen Mittwochsabendunterhaltung erfreut.
„Das Besondere an diesem Film ist, dass er mit Sehgewohnheiten bricht“, so Neuhauser über die Produktion, „die intimen Szenen mit dem Callboy stellten mich vor neue Herausforderungen.“ Auch Rubey hat der Dreh Spaß gemacht: „Das Publikum darf sich auf eine Komödie freuen, die das große menschliche Bedürfnis, gesehen zu werden, verhandelt. So eine Erzählperspektive hat man vermutlich im deutschsprachigen Fernsehen noch nicht so oft gesehen.“
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