Abriss hat begonnen

Letzter Rettungsversuch für Becken gescheitert

Vorbei mit den coolen Typen, die noch im Sommer vor einigen Jahren ihre tollkühnen Sprünge vom Fünf- und Zehnmeterbrett im Ternitzer Freibad wagten. Seit dieser Woche ist das dazugehörende Becken endgültig Geschichte. Die Abrissarbeiten sind im vollen Gange. 

Ein letztes Mal versuchte der Verein „Bauten in Not“ noch einmal, das zum Abriss freigegebene Sprungbecken im Ternitzer Freibad „Blub“ doch noch zu retten. Mit einem Vorschlag inklusive mitgelieferter Ideenskizze, das Becken nur teilweise zu entfernen und dieses zu bepflanzen: „So könnte man ein neues Raumerlebnis schaffen, das, wie mir auch die Tochter des Architekten bestätigte, ganz im Sinne Roland Rainers wäre“, so Andreas Vass von „Bauten in Not“.

Zur Erinnerung: Auch der beliebte Zehnmeterturm des bekannten Architekten sollte den Baggern zum Opfer fallen. Nach Protesten wird dieser jedoch nun erhalten.

„Keine ausreichende Denkmalqualität“
Auch das Bundesdenkmalamt hat sich mit der Causa befasst, aber befunden, dass Turm und Becken in seiner am Freitag überlieferten architektonischen Detailgestaltung keine ausreichende Denkmalqualität mehr aufweisen. Aber man sei bereit, die Stadtgemeinde Ternitz zu unterstützen, heißt es dazu auf der Website der Denkmalbehörde. „Ja, bei Fragen“, meint Vizebürgermeister Peter Spicker, „aber nicht finanziell.“ Und: „Alle sind jetzt betrübt, aber niemand hat Ideen zur Finanzierung.“

Jetzt sind bereits die Bagger am Werken und schaufeln Betonmassen in den bereitstehenden Lkw. Und ab nächster Badesaison dürfen sich die Gäste über neue Sportangebote wie Streetsoccer, Padeltennis oder Boccia freuen.  

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