30.12.2017 19:13 |

St. Anna am Aigen

Rakete setzte Vereinshaus in Brand

Dumm gelaufen sind die Vorbereitungen der Landjugend St. Anna am Aigen für das Silvester-Feuerwerk. Einige Jugendliche "testeten" Freitagabend auf der Terrasse des Vereinslokals Knallkörper und Raketen. Einige Geschoße gingen in die falsche Richtung, und dann stand das Dach des Vereinshauses in Flammen.

Kurz nach 20 Uhr wurde der Alarm ausgelöst, drei Feuerwehren (Frutten, Tieschen, St. Anna) rückten mit 42 Mann zum Brandplatz aus. Zu den Einsatzkräften gehörte Hannes Hopfer, Obmann der 45 Mitglieder umfassenden Landjugend: "Für mich war’s natürlich ein Schock, unser Vereinshaus brennen zu sehen."

Laut Erhebungen hatten zuvor mehrere Jugendliche auf der Terrasse des Holzhauses für das Silvesterfeuerwerk geübt und im Überschwang der Gefühle mehrere Knallkörper und Raketen gezündet. Eine Rakete flog leider in die falsche Richtung, setzte einen Pellets-Haufen und in weiterer Folge das Dach des Vereinslokals in Brand. Es entstand hoher Sachschaden. Hannes Hopfer: "Wir werden den Bau sanieren müssen."

Mehr als 20.000 Knallkörper und Raketen beschlagnahmt
Apropos Knallkörper: Nach einer Anzeige kontrollierte am Freitag die Leibnitzer Polizei einen Chinesen, der in einem Einkaufszentrum pyrotechnische Gegenstände verkaufte. Wie sich herausstellte, waren diese nicht gekennzeichnet. Die Beamten beschlagnahmten 22.838 Knallkörper und Raketen. Der Unternehmer wurde zu einer saftigen Geldstrafe verdonnert.

Manfred Niederl, Kronen Zeitung

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