23.12.2017 10:25 |

"Schlemmerzeit"

Mit gutem Gewissen durch die üppigen Festtage

Schweinsbraten, Würstel, oder doch lieber ein ofenfrisches Ganserl? An den kommenden Festtagen wird in Tirols Stuben ordentlich geschlemmt. Das ist aber gar nicht so schlimm, so Ernährungstrainerin Martina Bartel. Damit das üppige Mahl trotzdem nicht allzu sehr auf den Magen schlägt, gibt es ein paar einfache Tipps.

"Achtsam essen, genießen und auch ganz beherzt zugreifen - was unterm Strich zählt sind nicht die Feiertage, sondern die Jahresbilanz", erklärt Ernährungstrainerin Martina Bartel. Dem Ganserl am Heiligen Abend steht also nichts im Wege, so lange man sich ansonsten gesund ernährt. Damit die Kalorienbilanz trotzdem nicht allzu sehr in die Höhe schießt, gibt es einige simple Tipps und Tricks. "Bewusst essen", sagt Bartel, "kann sehr entscheidend sein." In der Praxis bedeutet das, etwa die Kekse nicht ständig am Tisch stehen zu lassen, sondern sie in Dosen aufzubewahren - bewusst auf den Tisch stellen und danach wieder wegräumen.

"Auf den Körper hören"

"Der Körper sendet Signale. Hört man darauf, kann man sich eigentlich gar nicht überessen", erklärt Bartel. Passiert das trotzdem, kann man Herb- und Bitterstoffe einsetzen: "Diese unterstützen Leber, Galle, Darm und Magen bei der Verdauung", weiß die Expertin. Enthalten sind solche etwa in Rucola-Salat, Artischocken und Fenchel-Anis-Tees.

"Um den Magen- und Verdauungstrakt zu entlasten, empfiehlt es sich, nicht durchgehend zu essen", betont Bartel weiter. Legt man zwischen den Mahlzeiten drei bis vier Stunden Pausen ein, kann der Körper in Ruhe arbeiten und verdauen. "Die Pausen eignen sich übrigens auch hervorragend für den berühmten Verdauungsspaziergang." Viel Bewegung unterstützt den Körper bei der Arbeit.

Schlaf und Entspannung

Aber auch ausreichend Schlaf und vor allem Entspannung sind wichtig: "In unserem Alltag, zwischen all den Terminen und Deadlines, schüttet der Körper quasi ständig Stresshormone aus. Funktionen, die nicht überlebenswichtig sind, werden dann hinten angestellt - auch die Verdauung", sagt Bartel. Weniger Termine können also das Abnehmen unterstützen.

Aber auch auf die Getränkewahl sollte man achten: "Vor allem in Limos und Alkohol lauern Kalorien.". Deshalb rät sie zu Wasser und ungesüßten Tees. Das heißt aber nicht, dass man auf das Glas Wein verzichten muss, aber es ist eben wie bei allem: Mit Maß und Ziel. Frohe Weihnachten!

Anna Haselwanter und Hubert Rauth, Kronen Zeitung

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