Mo, 25. Juni 2018

Für die Regionen

06.12.2017 16:29

Breitband-Ausbau erhält neuen Schwung

Viele ländliche Regionen drohen beim Zugang zum schnellen Internet abgehängt zu werden: Erst vergangene Woche wurde beim steirischen Gemeindetag dieses Problem breit diskutiert, bereits heute beschließt die Landesregierung Maßnahmen. Eine neue Gesellschaft etwa kümmert sich um abgelegene Dörfer.

Mobilfunkunternehmen rechnen genau: Regionen, die nur dünn besiedelt sind, haben beim Breitband-Ausbau keine Priorität. Neben den Bewohner leiden auch regionale Firmen unter langsamem Internet.

Genau hier möchte das Land Steiermark einspringen, die notwendige Infrastruktur errichten und sie dann an die Netzbetreiber vermieten. Vier Millionen Euro sind dafür jährlich vorgesehen. Die neue Landesgesellschaft wird aber nicht vor Herbst 2018 loslegen können: Aus Wettbewerbsgründen ist grünes Licht der EU-Kommission notwendig, das dauert.

In Nieder- und Oberösterreich gibt es schon solche Gesellschaften. Sie dienen vor allem auch dazu, vom Bund mehr Fördermittel für den Breitbandausbau zu lukrieren. Auf eine bessere Koordination zielen auch die jetzt in der Steiermark vorgesehenen regionalen Masterpläne. 1,5 Millionen Euro an Förderungen stehen hierfür aus dem Regionalressort bereit, bis Ende Jänner können etwa die Regionalmanagements Projekte einreichen. Auf Bezirksebene gibt es zum Beispiel schon gute Pläne für Weiz und Murtal.

Jakob Traby, Kronen Zeitung

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