Mi, 26. September 2018

Fahrer außer Gefahr:

14.09.2017 17:50

Nach Stromschlag rettete Kurzschluss Ersthelfer

Diese Geschichte hätte auch ganz anders ausgehen können! Als ein Lkw-Lenker sein Vehikel auf dem Betriebsgelände des Lagerhauses in Vorau abladen wollte, geriet der Auflieger, ein elendslanger Kippsilo, in die Hochspannungsleitung. Der Fahrer erlitt gleich daraufhin einen Stromschlag - und auch seine Ersthelfer waren in höchster Gefahr, ein simpler Kurzschluss rettete die beiden.

Als der Fahrer, der nach einer Nacht im Spital wieder entlassen werden konnte, regungslos auf dem Boden lag, reagierten zwei Angestellte des Lagerhauses blitzschnell - und brachten sich selbst damit in höchste Gefahr. "Mein Kollege hat sofort Erste Hilfe geleistet, wir haben zuerst gedacht, dass er einen Kreislaufkollaps gehabt hat." Als dann plötzlich die Reifen zu rauchen begannen, war ihnen aber klar, dass es sich um einen Stromschlag handeln musste. "Wir haben Glück gehabt, dass die Leitung durch den Kippsilo einen Kurzschluss gehabt hat. Und als der Strom wieder geflossen ist, sind wir wohl knapp aus dem Gefahrenbereich gewesen. Die Feuerwehr hat uns dann darauf hingewiesen, dass man bei Strom wegbleiben soll. Aber wer denkt in so einer Situation schon daran?", führte der heldenhafte Mitarbeiter weiter aus.

                                                   Alexander Petritsch, Kronen Zeitung

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Steiermark

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.