03.02.2017 16:01 |

Jugendverkehrsschule

280.000 Kinder jubelten schon über Radführerschein

1995 waren in Tirol 70 radfahrende Kinder in Unfälle verwickelt, 2015 waren es 19: Einen wesentlichen Anteil am erfreulichen Rückgang darf sich wohl die vor 40 Jahren gegründete Mobile Jugendverkehrsschule auf ihre Fahnen schreiben. Denn sie unterstützte 280.000 Volksschüler dabei, den Fahrrad-Führerschein abzulegen.

Eine mehr als trauriger Verkehrsstatistik war vor genau 40 Jahren der Ausgangspunkt für eine wahre Erfolgsgeschichte. "Jährlich wurden in Österreich rund 180 Kinder im Straßenverkehr getötet", weiß Landesrätin Beate Palfrader. Um dem entgegenzuwirken, riefen der Landesschulrat, die Landesregierung und damals noch die Gendarmerie die Mobile Jugendverkehrsschule ins Leben. Seither stellten die Bezirkshauptmannschaften rund 280.000 Fahrrad-Führerscheine aus. "Mit dieser Initiative konnte die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr deutlich erhöht und die Zahl der Unfälle mit Kindern kontinuierlich reduziert werden", freut sich Palfrader, die es bereut, selbst nie die Radfahrprüfung abgelegt zu haben. "Und vielleicht gibt es bald schon kein verletztes oder getötetes Kind mehr auf Tirols Straßen", hofft Tirols oberster Verkehrspolizist, Markus Widmann.

Erfolgsgeschichte mit starken Partnern

Dies würde auch Johannes Ortner, Sprecher der Raiffeisen-Bankengruppe in Tirol, freuen. "Die Sicherheit der Kinder ist uns ein besonderes Anliegen. Daher werden wir auch weiterhin Partner der Aktion sein."

6000 Viertklässler werden auch heuer im ganzen Land ihren ersten richtigen Führerschein machen und bald offiziell und alleine durch die Gegend düsen dürfen.

Samuel Thurner, Kronen Zeitung

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