So, 19. August 2018

Silvester-Übergriffe

29.12.2016 16:57

Die Polizei in Kärnten rüstet jetzt auf

Ein Jahr nach der Silvester-"Gewaltnacht" in Köln und kurz nach dem Weihnachtsterror in Berlin wird die Polizeipräsenz bei uns weiter erhöht! In Kärnten will die Polizei mit einem neuen Sicherheitskonzept für Friede zum Jahreswechsel sorgen: Ein Drittel mehr Personal, Sondereinheiten und Zivilbeamte stehen im Einsatz.

Männergruppen, die stehlen und Frauen belästigen, Raketen rasen in die Menge, am Bahnhofsplatz herrscht Chaos: Die Silvesternacht in Köln vor einem Jahr hat auch bei uns für große Verunsicherung gesorgt. Um derartige Übergriffe zu verhindern, rüstet die Polizei auch in Kärnten kräftig auf. "Die Maßnahmen, die wir nach dem Terror in Berlin gesetzt haben, bleiben weiter aufrecht. Die Mannstärke wird aber zusätzlich noch erhöht", erklärt Rainer Dionisio, Sprecher im Landespolizeikommando Kärnten.

Geht es nach dem neuen Sicherheitskonzept, stehen zum Jahreswechsel 54 speziell geschulte Beamte der Einsatzeinheit im Dienst, die bei Bedarf in allen Bezirken eingesetzt werden können. Zivil- und Hundestreifen werden verstärkt. In Klagenfurt werden zum Beispiel 50 Uniformierte für den Silvesterdienst abgestellt. "Wir haben die Präsenz gegenüber vergangenen Silvesternächten noch einmal um ein Drittel erhöht", erklärt Dionisio: "Auch wenn es bei uns keine sexuellen Übergriffe wie in Deutschland gegeben hat, wollen wir das verhindern." In der Bundeshauptstadt wird sogar explizit vor sexuellen Belästigungen und Taschendieben gewarnt.

Streng kontrolliert wird von der Polizei auch die Verwendung von Feuerwerken. Wegen der Witterung ist Pyrotechnik ab der Kategorie 2 ja fast in allen Kärntner Gemeinden und Ortsgebieten strikt verboten. Neben der Brandgefahr bestünden auch Verletzungsrisiken, heißt es.

Von Thomas Leitner

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