Mo, 23. Juli 2018

Nach Insolvenz

20.09.2016 19:50

Vogel & Noot hat neue Eigentümer

Der insolvente Landmaschinenhersteller Vogel & Noot in der Gemeinde St. Barbara im Mürztal hat neue Eigentümer: Ein Konsortium aus einer belgischen Firma und zwei deutschen Unternehmen erhielt den Zuschlag, teilten die Insolvenzverwalter am Dienstag mit. Der Vertriebs- und Produktionsstandort Wartberg bleibt erhalten, er geht an die Firma Beyne, die auch die Immobilien übernimmt. Wie viele der zuletzt 108 Arbeitsplätze gerettet werden, ist noch offen. Man geht von vorerst 50 bis 60 Jobs aus.

Anfang August meldet Vogel & Noot Landmaschinen Insolvenz an. Bald war klar: Eine finanzielle Sanierung des Unternehmens ist nicht möglich, es bleibt nur der Verkauf. Freitagnacht endete die Angebotsfrist, am Montag fiel in einer stundenlangen Sitzung die Entscheidung: Der Standort Wartberg, die zwei Produktionsstätten in Ungarn und der Vertrieb in Rumänien gehen an die Firmen Beyne (Belgien), Präzi-Flachstahl und Amazonen-Werke (beide Deutschland) - allesamt mit der Branche vertraut, sagt Insolvenzverwalter Stefan Weileder. Einzig einige Vertriebsniederlassungen im Ausland sind nicht Teil des Pakets.

Bürgermeister Jochen Jance, der bereits am Dienstag ein Treffen mit den neuen Eigentümern hatte, ist erleichtert: "Der Standort ist damit gesichert!" Auch für AKV-Kreditschützer Markus Graf war es die beste Option, wie er im Gespräch mit der "Krone" sagt. Für Mittwochnachmittag ist eine Betriebsversammlung angesetzt.

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