Mo, 22. Oktober 2018

Wasserqualität

15.07.2016 16:15

Seen drohen neue Belastungen

Kristallklar, sauber und fischreich: Mit Bestnoten bewerten Ökologen die Wasserqualität der heimischen Natur-Badewannen! Vor allem Faaker See, Klopeiner See und Keutschacher See überzeugen mit Trinkwasserqualität. Durch exzessives Anfüttern der Fische und steigende Temperaturen nehmen Belastungen aber zu.

Zwischen 1,5 und zwei Grad hat sich die Gewässertemperatur der Kärntner Seen in den vergangenen Jahren erhöht. "Das führt dazu, dass das Algenwachstum früher beginnt", erklärt Roswitha Fresner vom Institut für Seenforschung bei der Präsentation des neuen "Seenberichtes". Während Karpfen und Welsen die Erwärmung entgegenkommt, müssen Reinanken und Seeforellen in tiefere Schichten ausweichen. Generell seien momentan aber keine drastischen Auswirkungen absehbar, solange die Nährstoffbelastung nicht ansteigt.

Dies könne etwa durch das exzessive Anfüttern von Fischen der Fall sein. Experten wie Gewässerökologe Thomas Friedl haben in kleineren Seen bereits einen Sauerstoffschwund beobachtet. Wichtig sei es daher, externe Stoffeinträge durch Fisch-Lockmittel, Wirtschaftsdünger und Unkrautvernichter zu vermeiden.

Von den 42 untersuchten Seen konnten 28 beste Wasserqualität aufweisen. Bei den Sichttiefen überzeugten der Weißensee mit 14 Meter und der Millstätter See mit 10,10 Meter. "Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass die Qualität so hoch bleibt", ist Umweltlandesrat Rolf Holub überzeugt.

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