Mi, 22. August 2018

152 Jobs gerettet

20.06.2016 20:19

Borckenstein: Sanierung ist auf Schiene

Die Erleichterung ist groß: Der in die Insolvenz geschlitterte Garn-Hersteller Borckenstein mit Sitz in Neudau kann weiterbestehen! Montagmittag haben die Gläubiger den Sanierungsplan angenommen, vorgesehen ist eine 20-Prozent-Quote. Damit können die noch übrig gebliebenen 152 Mitarbeiter ihren Job behalten.

Borckenstein war durch den starken internationalen Wettbewerb sowie die Erhöhung der Rohstoffpreise für Viskose in wirtschaftliche Schieflage geraten. Am 10. Februar musste man schließlich Insolvenz anmelden. Der Schock in der oststeirischen Region war groß.

Nach monatelangem Bangen kam am Montag nun die gute Nachricht: Dank der effizienten Verfahrensführung, der professionellen Arbeit aller Beteiligten und letztendlich der Zustimmung der Gläubiger erhält der steirische Traditionsbetrieb nun noch eine Chance. Vorgesehen ist eine 20-Prozent-Quote, "drei Prozent müssen innerhalb von 14 Tagen beglichen werden, der Rest in Raten binnen 24 Monaten", weiß Franz Blantz vom AKV. Im Verfahren haben über 500 Gläubiger Forderungen in Höhe von etwa 23 Millionen Euro angemeldet.

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