In Leoben wurde ein Restaurantleiter unter dem dringenden Verdacht festgenommen, dass er seinem Arbeitgeber innerhalb eines Jahres 20.500 Euro gestohlen hatte. Der 26-Jährige legte ein Geständnis ab. Laut seinen Angaben wollte er mit dem Geld seiner Freundin und ihrem Kind ein angemessenes Leben bieten.
Anfang April zeigte der Restaurantbesitzer an, dass aus dem Tresor immer wieder Geld fehlte. Sechs Personen, die Zugang zum Safe hatten, kamen bei den Erhebungen in die engere Wahl. Übrig blieb der Leiter des Restaurants, ein 26-jähriger Obersteirer, den sein Chef einst trotz einer Lohnpfändung eingestellt und dann sogar noch befördert hatte.
70-Mal zugegriffen
Laut Aussage des Mannes hatte er sich einmal bei der Abrechnung des in der Bank gekauften Münzgeldes um 200 Euro geirrt und sich gewundert, dass der Fehlbetrag niemandem aufgefallen war. Das lockte den Leobner, der monatlich 1600 Euro netto verdiente, auf die schiefe Bahn. "Er ist dringend verdächtig, 70-mal in den Tresor gegriffen zu haben", berichtet ein erhebender Polizeibeamter.
Der 26-Jährige ist weder spielsüchtig, noch dem Alkohol verfallen. Das Geld brauchte er vielmehr für seine neue Freundin und ihr Kind, um den beiden "ein angemessenes Leben" zu bieten. Nun ist er seinen Job los. Er wurde auf freiem Fuß angezeigt und will den Schaden wiedergutmachen.
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