Fr, 19. Oktober 2018

Graz:

28.09.2015 14:40

Illegalen Mietern ausgeliefert

Seit März wohnt eine fünfköpfige Familie in einem Haus in Graz-Andritz – offenbar ohne Meldezettel, und Mietvertrag. Alle Versuche der verzweifelten Hausbesitzerin, die "Mieter" hinaus zu werfen, sind gescheitert. Der "Mieter" drohte gar, das Haus abzufackeln.

4000 Euro Mietrückstand und Verfahrenskosten von knapp 14.000 Euro haben sich laut der Hausbesitzerin (Name der Redaktion bekannt) seit März aufgetürmt. In ihrer Verzweiflung, dass sie ihr persönliches Eigentum nicht schützen kann, sucht sie nun die Öffentlichkeit: "Ich fürchte, dass mein Haus zerstört wird. Ich habe auch Angst um meine Sicherheit."

Fackle das Haus ab

Die Furcht scheint nicht unbegründet. Nachdem die Hauseigentümerin nämlich die Wasserabschaltung durch die Holding Graz veranlasst hatte, drohte der "Mieter", ein gebürtiger Bosnier, bei der Holding offenbar telefonisch, das Haus abzufackeln (der "Krone" liegt ein entsprechendes Mail der Holding Graz vor).

Aber wie ist die fünfköpfige Familie eigentlich in das Haus gekommen? "Meine Nachbarin hat den Schlüssel einem Makler zur Besichtigung übergeben. Der hat den Schlüssel dann unerlaubt weitergereicht", sagt die Hausbesitzerin. Der Makler soll mittlerweile im Konkurs sein. "Die Bewohner haben sofort das Schloss ausgetauscht. Ich bin nicht mehr in mein eigenes Haus gekommen."

Gegen die "Mieter" wird seitens der Polizeiinspektion Andritz ermittelt. Auch eine Räumungsklage läuft - der Gerichtstermin ist für 20. 11. anberaumt. "Bis dahin bin ich wegen der Gerichtskosten im Privatkonkurs!"

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