Das ist schon ein Mega-Projekt. Im „eisernen Brotlaib“ der Steiermark, dem Erzberg, wird ab Herbst ein weltweit einzigartiges Zentrum für Tunnelforschung und -sicherheit entstehen. Federführend ist dabei die Montanuniversität Leoben, wo echte Kapazunder im Bereich des Röhren-Baus werken. Die 30 Millionen Euro, und speziell die 12 Millionen Euro, die das Land beisteuert, sind das passende Geburtstagsgeschenk für das 175-Jahr-Jubiläum der obersteirischen Montanisten. Der Erzberg habe jahrhundertelang die Entwicklung der Steiermark beschleunigt, nun müsse man der Region etwas zurückgeben, betonte Landeshauptmann Franz Voves.
Rektor Wilfried Eichlseder umriss die wichtigsten Aufgaben des „Zentrums am Berg“, das auch zahlreiche Jobs schaffen soll: Forschung, Entwicklung und Prüfung für Bau und Betrieb von Untertageanlagen sowie internationaler Katastrophenschutz – freilich alles unterirdisch. Fünf ehemalige Stollen werden dafür ausgebaut, 50 Unternehmen aus der Bahn- und Tunnelbauindustrie haben ihr Interesse an „Tüfteleien“ deponiert.
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