System-Missbrauch

Kuriose Fälle auf der Notfallambulanz

Steiermark
19.04.2015 19:18
Dass ein Jüngling, wie berichtet, mit einer Fieberblase (!) die Notaufnahme beschäftigte und im Rettungswagen transportiert wurde, das bringt viele Steirer in Rage. Und dürfte nur die Spitze des Eisbergs sein. Es kommen Patienten mit langjährigen Symptomen, mit der "Blauhand-Krankheit" – oder einfach, weil’s ihnen fad ist!

"Gut, dass die ,Krone‘ das Thema aufgreift, es stinkt zum Himmel, womit sich Mitarbeiter der Notfallambulanzen herumschlagen müssen!", so lautet der Tenor. Weitere Beispiele gibt’s auch. Da tauchen Leute auf, denen ihre "blau angelaufenen" Handflächen Sorgen machen. Hätten sie diese ordentlich gesäubert oder den Hausverstand bemüht, wäre ihnen selbst aufgefallen, dass nur billige Jeans abgefärbt haben, ohne mit diesem Blödsinn medizinische Fachkräfte zu blockieren.

Oder: "Sehr beliebt" sind auch Personen, die als "Notfall" kommen, weil sie seit "vielen Jahren Kreuzweh/Kopfweh/Gelenkschmerzen haben. Das gehört jetzt einmal angeschaut und bei euch braucht man nicht lang zu warten." Auch ganze Familien-Clans blockieren Wartezimmer, weil der Bub angeblich Bauchweh hat; vielmehr schaut es aber nach Sonntagabendbeschäftigung bei Kaffeeautomat und Zeitschriften aus…

Da wundert es einen nicht, dass der Ruf nach Ambulanzgebühren lauter wird – damit hätte so ein Missbrauch des Systems schnell ein Ende.

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