06.03.2015 14:56 |

Überfall in Graz

Frau stand Todesängste aus

Todesängste durchlebte Donnerstagabend eine 20-Jährige in Graz. Die Angestellte wurde von einem Unbekannten, der sie zuvor in der Straßenbahn beobachtet hatte, überfallen. Nur mit viel Mühe konnte sie sich losreißen. Sie rannte davon, der Täter hinterher. In Panik rief sie ihren Freund an, doch der hob nicht gleich ab.

Laut Angaben der 20-Jährigen stieg sie um 20.15 Uhr auf dem Jakominiplatz in eine Straßenbahn der Linie 1. Dort fiel ihr ein Mann auf, der sie ständig anstarrte. In Eggenberg stieg sie dann bei der Haltestelle des Auster-Sportbades aus – und erlebte einen Horror, den sie wahrscheinlich nicht so schnell verarbeiten kann.

Narbe über rechtem Auge
Der Unbekannte – er ist 1.80 bis 1.90 Meter groß, trägt einen ungepflegten Dreitagebart und hat eine auffällige Narbe über dem rechten Auge – stürzte sich auf die Frau und wollte ihr die Handtasche entreißen. Er zog am Holzgriff, sie hielt diesen mit Leibeskräften fest.

Plötzlich ließ der Täter los. Doch der Albtraum war damit noch nicht zu Ende. Die Steirerin rannte durch die Janzgasse davon, der Täter folgte ihr. Sie wählte die Handynummer ihres Freundes, doch dieser nahm gerade an einem Fußballturnier teil und hatte deshalb das Mobiltelefon in der Umkleidekabine gelassen.

Vor Räuber versteckt
"Das Überfallopfer hat sich dann auf dem Gelände einer Bank etwa zehn Minuten lang versteckt und dabei Todesängste ausgestanden", berichtet Mario Hartmann vom Grazer Kriminalreferat. "Schließlich konnte sie ihren Freund erreichen und hat in seinem Beisein in der Inspektion Hauptbahnhof die Anzeige erstattet." 

Möglicherweise gibt es Zeugen, denen in der Straßenbahn der spätere Täter – er trug einen schwarzen Kapuzenpullover und eine dunkle Cargohose – aufgefallen ist. Sie mögen sich bitte bei der Kriminalpolizei melden: 059133/65-3333.

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