



Wieder fordern Waldbrände die Einsatzkräfte in der Steiermark: In Pernegg (Bezirk Bruck-Mürzzuschlag) brennt ein Waldstück unweit der Murtal Schnellstraße (S35), drei weitere Brandherde konnten gestillt werden. Fast 200 Feuerwehrleute standen und stehen im Einsatz.
Auslöser von gleich drei Waldbränden am Samstagabend dürften Blitze gewesen sein. „Es ging zu diesem Zeitpunkt ein Unwetter nieder“, sagt Roland Gödl, Einsatzleiter und Kommandant der Feuerwehr Pernegg, zur „Krone“. Bis zu 120 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Rettung, Bergrettung und der Landesregierung waren mit fast 30 Fahrzeugen sowie zwei Hubschraubern des Innenministeriums und einem Black-Hawk-Helikopter des Bundesheeres am Sonntag zur Stelle.
Die gute Nachricht: Der Brand am Hochanger ist gelöscht, um 9.17 Uhr wurde hier „Band aus“ gegeben. Ein weiteres Feuer dürfte durch den Regen in der Nacht ebenso erloschen sein. Oberhalb des Kaltenbachtunnels ist aber noch immer circa ein Hektar Wald betroffen. Die Kameraden kämpfen sich „durch steiles, felsiges Gelände“, so Gödl. So weit wie möglich werden sie mit Fahrzeugen zum Einsatzort gebracht, das letzte Stück müssen sie aber zu Fuß zurücklegen. Für Autofahrer musste die L121 zwischen Bruck und Mixnitz vorübergehend gesperrt werden.




Glutnester schwer zu bändigen
Am Sonntagnachmittag konnte der erste Erfolg gemeldet werden: Das Feuer ist unter Kontrolle, auch wenn ein „Brand aus“ erst am Montag zu erwarten ist. „Die Hubschrauber-Versorgung wird jetzt eingestellt“, berichtet Gödl, „aber unsere Leute und die Drohnen bleiben weiter im Einsatz, um die Glutnester zu stillen.“


Nächster Einsatzort: Auch in St. Oswald in Pölstal kam es zu einem Waldbrand am Bergkamm des Riedlgrabens. Die Feuerwehren St. Oswald, Möderbrugg, Pöls und Oberzeiring rückten aus. 46 Einsatzkräfte standen im Einsatz und konnten Schlimmeres verhindern.
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