Der Innsbrucker FPÖ-Stadtparteiobmann Rudi Federspiel will einen endgültigen Schlussstrich unter das Thema Kubus am Vorplatz des Landestheaters ziehen und stattdessen das Hofgartencafé revitalisieren.
Seit er einst unter Innsbrucks Alt-Bürgermeisterin Hilde Zach erbaut wurde, sorgt er für Debatten. Die Rede ist vom Glas-Pavillon vor dem Landestheater. Diese dauern bis heute an. Zuletzt wurde ja über eine Neunutzung debattiert, doch die Stadtpolitik ist sich hier nicht einig. Eine halbe Million Euro wäre notwendig, um den Kubus zu sanieren. Geld, das es nicht gibt.
„Kapitel endlich schließen“
Geht es nach Rudi Federspiel, Obmann der Innsbrucker FPÖ, dann gehört das unsägliche Kapitel ein für alle Mal beendet: „Der Pavillon gehört abgerissen. Sämtliche Versuche, den Schandfleck zu beleben, sind gescheitert. Außerdem ist er vielen Bürgern an diesem historischen Ort ein Dorn im Auge, weil er nicht zum ästhetischen Stil der Hofburg und des Landestheaters passt. Bevor dort weiteres Steuergeld mit einer teuren Sanierung sinnlos versenkt wird, ist es an der Zeit, dieses Kapitel endlich zu schließen.“
Der Zustand ist zum Schämen und die Toilette im Untergeschoß bei der Tiefgarage wird als Umschlagplatz für Drogenhandel missbraucht.

FPÖ-Urgestein Rudi Federspiel
Bild: Johanna Birbaumer
Die Blauen sind dagegen, dass noch mehr Steuergeld in ein gescheitertes Projekt investiert wird. Auch jegliche Art von Gastronomie, die dort versucht wurde, sei gescheitert und „ein weiteres Bespaßungsfeld für die links-linke Kulturschickeria, die keinerlei Wertschöpfung bringt, brauchen wir in Innsbruck bei Gott nicht“, kritisiert Federspiel, der weiter aufzeigt: „Es sind dort ja nicht nur die Unternehmenskonzepte gescheitert, der Kubus ist zu einem städtischen Schandfleck geworden. Der Zustand ist zum Schämen und die Toilette im Untergeschoß bei der Tiefgarage wird als Umschlagplatz für Drogenhandel missbraucht. Es braucht hier endlich einen Schlussstrich!“
Der Burghauptmannschaft ein Angebot legen
Das blaue Urgestein fordert, indessen Geld in die Revitalisierung des Hofgartencafés zu investieren. „Da war früher immer was los. Das hat Jung und Alt angesprochen und aufgrund der Lage niemanden gestört. Mir ist bewusst, dass die Stadt da nicht die Zuständigkeit hat, aber wenn der Bürgermeister will, könnte er der Burghauptmannschaft ja ein Angebot machen. Mit den 500.000 Euro, die zur Sanierung des Pavillons veranschlagt wurden, ließe sich etwas machen, mit dem man bei der Burghauptmannschaft auf offene Ohren stoßen würde“, glaubt Federspiel.
Er hat einen Dringlichkeitsantrag in den Gemeinderat eingebracht, der kommende Woche behandelt werden muss.
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