Peter Teix ist seit 100 Tagen als Bürgermeister in Neunkirchen im Amt. Jetzt – nach 100 Gesprächen, Terminen und Veranstaltungen – zieht er Bilanz und hofft auf eine Wiederwahl am 31. Mai.
Am 6. Dezember wurde er zum Bürgermeister gewählt – genau 100 Tage später zieht Peter Teix seine erste Bilanz. Im Mittelpunkt stand dabei ein klares Ziel: ein echter „Neustart“ für Neunkirchen. In Gesprächen, Begegnungen und Terminen – im Schnitt einer pro Tag – hat er zugehört, diskutiert und auch bereits erste Schritte gesetzt. Besonders am Herzen liegt Teix die Musikschule – sie wird in der Innenstadt bleiben und renoviert werden. „Auch wenn dafür ein sechs- bis siebenstelliger Betrag nötig sein wird“, so Teix. Und Platzkonzerte sowie das Stadtfest sollen weiterhin Fixpunkte der Innenstadtbelebung bleiben.
Nach Vandalenakt nun Videoüberwachung und Drehkreuz
Was viele in Neunkirchen bewegt, ist die Sicherheit. Nach einem Vandalenakt im Stadtpark, bei dem eine öffentliche Toilette schwer beschädigt und überflutet wurde, wird geprüft, ob Videoüberwachung sinnvoll und leistbar ist. Für die Innenstadt-Toilette steht zudem ein Drehkreuz mit einem Eintrittsbeitrag von 50 Cent im Raum. Denn die jährlichen Betriebskosten von rund 40.000 Euro zeigen für Teix deutlich: „So kann es nicht weitergehen.“
„Schluss mit Ein-Mann-Show auf Neunkirchen-Facebook-Seite“
Kritik gibt es indessen von FPÖ-Obmann Wilhelm Haberbichler. Denn für ihn ist die Facebook-Seite der Stadtgemeinde nur mehr „ein persönlicher Werbekanal einzelner Stadtpolitiker“. Denn: „Wenn man sich die Beiträge anschaut, sticht sofort ins Auge: Wo sind die verbliebenen Stadträte? Und wo ist der Koalitionspartner?“ Denn für ihn hätten die Menschen in Neunkirchen ein Recht auf sachliche Information aus dem Rathaus und über die Arbeit der gesamten Stadtregierung und es darf keine Dauer-Ein-Mann-Show eines einzelnen Politikers sein, schimpft Haberbichler.
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