Bryan Cranston zählt zu den beliebtesten und respektiertesten Schauspielern in ganz Hollywood. Zwei grundverschiedene Serien machten ihn zum Helden für viele Generationen. Heute feiert er seinen 70er – und hat für die Zukunft noch so einiges vor.
Eigentlich wollte Bryan Cranston zum 70er leisertreten und mehr Pausen einlegen, so wirklich scheint ihm das aber nicht zu gelingen. Am Londoner West End endet heute Abend – pünktlich zum Geburtstag – seine Rolle als Joe Keller in Arthur Millers Theaterstück „All My Sons“, dazu befinden sich diverse Hollywood-Filme bereits in der Vorproduktion.
Der Kalifornier ist zwar kein so strahlender Megastar wie manche seiner Kollegen, gilt aber als beliebter und zugänglicher Charakterdarsteller, der jeder Rolle eine zusätzliche Tiefe verleihen kann.
Bis Cranstons Schauspielkarriere ins Rollen kam, zogen einige Jahre ins Land. Auftritte in Indie-Hits wie „Little Miss Sunshine“ und Gastrollen in Erfolgsserien wie „Akte X“ oder „King Of Queens“ führten zu den eineinhalb fruchtbarsten Serien-Jahrzehnten, die man als Schauspieler haben kann.
Bryan Cranston (* 7. März 1956) ist Golden-Globe- und siebenfacher Emmy-Preisträger. Seine Karriere startete er im Theater, seine Lebensrolle als Walter White in „Breaking Bad“ empfand er seinem Vater nach. Seit 1989 ist er mit Robin Dearden verheiratet, die beiden haben Tochter Taylor.
Von 2000 bis 2006 begeisterte er sieben Staffeln lang als liebevoller, aber auch unsicherer und ständig unter Strom stehender Familienvater Hal in der immens beliebten Sitcom „Malcolm mittendrin“. 20 Jahre nach Ende der Serie schlüpft er übrigens ab 10. April für vier Episoden auf Disney+ noch einmal in diese Paraderolle.
Zum endgültigen Superstar avancierte er ab 2008 als lungenkrebskranker High-School-Chemielehrer Walter White in „Breaking Bad“ der für die Behandlungskosten und zur Absicherung seiner Familie Crystal Meth erzeugt und dabei in kriminelle Machenschaften rutscht.
„Es war die Rolle meines Lebens, die mein Leben komplett veränderte“, schrieb er 2016 in seiner Autobiografie „A Life In Parts“. Dass er für „Trumbo“ eine Oscar-Nominierung einheimste und allgemein auch im Filmgeschäft reüssierte, ging angesichts dieses Serienhypes fast unter. Der geplante Umzug mit Ehefrau Robin Dearden nach Frankreich muss jedenfalls noch warten ...
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