Verteilt auf 10 Jahre

20 Millionen Euro für neue Impulse in Osttirol

Tirol
28.02.2026 07:00

Das Regionalwirtschaftliche Programm für den Bezirk Lienz für die kommenden zehn Jahre wurde präsentiert. Der Start erfolgt im Juli. Ein gut gefüllter Fördertopf soll für gleich mehrere Aktionsfelder in ganz Osttirol wirken.

„Der Bezirk Lienz ist einer, der sich in den vergangenen 20 Jahren unwahrscheinlich entwickelt hat“, betonte LH Anton Mattle im Rahmen der Vorstellung des Regionalwirtschaftlichen Programms für Osttirol gestern bei einem Pressetermin in den Hallen der Firma Makkon.

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In Osttirol gibt es eine geringere Abwanderung als noch vor zehn Jahren. Es gibt so viele Arbeitsplätze wie noch nie, vor allem auch ganzjährige.

LH Anton Mattle

Damit diese Entwicklung auch in den kommenden zehn Jahren anhält, stellt man bis zum Jahr 2036 jährlich zwei Millionen Euro an Landesfördermitteln zur Verfügung. Diese sollen Projekten zugutekommen, die neue Impulse in die Region bringen oder zum letzten Schritt für ein Unternehmen zu einer geplanten Investition verhelfen. „In Osttirol gibt es eine geringere Abwanderung als noch vor zehn Jahren. Es gibt so viele Arbeitsplätze wie noch nie, vor allem auch ganzjährige“, sagt LH Mattle.

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Wichtig ist, sich im Vorfeld zu informieren. Bevor man das Projekt umsetzt, muss man den Antrag gestellt haben.

Bundesratspräsident Markus Stotter

Vier Aktionsfelder als Möglichkeit zu Förderungen
Damit das so bleibt, sollen mit dem Programm entsprechende Projekte umgesetzt werden. Ab 1. Juli können Zuschüsse beantragt werden. Vorhaben in vier Aktionsfeldern werden finanziell unterstützt. Dazu zählen die Attraktivierung des Tourismus, die Steigerung der Innovation, Energie- und umweltbezogene Maßnahmen und Sondermaßnahmen. Die Förderungen können 20 bis maximal 50 Prozent der Gesamtkosten betragen. Unterstützung für Interessierte gibt es durch das Regionsmanagement Osttirol (RMO) und die Wirtschaftskammer.

„Wichtig ist, sich im Vorfeld zu informieren. Bevor man das Projekt umsetzt, muss man den Antrag gestellt haben“, erklärt Bundesratspräsident Markus Stotter dazu. Das detaillierte Programm wird im März finalisiert und anschließend im Landtag beschlossen. 

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