Lebendige Orte sind Antrieb und Mittelpunkt eines aktiven Gemeinschafts- lebens innerhalb der Gemeinden. Ein Schwerpunkt wird daher auch heuer auf die Dorferneuerung gesetzt.
Wer sich mit unseren Gemeinden anlegt, der legt sich mit mir an!“, erklärt Landesvize Stephan Pernkopf. Bei der Präsentation der diesjährigen Schwerpunkte der Dorf- und Stadterneuerung in Gossam wurde einmal mehr der Fokus auf die Wertschätzung jeder einzelnen Gemeinde gelegt und den Vorschlägen möglicher Zusammenlegungen eine klare Absage erteilt: „Gemeinden sind Heimat und Identität. Wir brauchen mehr Sicherheit statt Verunsicherung, mehr Heimat- und Mutmacher – wie unsere über 800 Dorferneuerungsvereine“, stellt Pernkopf klar. Das Motto laute: Zusammenarbeiten, nicht zusammenlegen!
Gezielte Förderungen
Um die „Dörfer der Zukunft“ zu stärken, wurde seitens des Landes investiert: : „Die Förderung ’Lebendige Orte’ dient der Belebung der Herzkammern des Gemeinschaftslebens, sie beträgt bis zu 20.000 Euro. Und ’Stolz auf unser Dorf’ fördert mit 2500 Euro Projekte wie Sanierungen, die Revitalisierung von Dorfhäusern und mehr“, so Pernkopf weiter. So konnten in den vergangenen zwei Jahren 500 Projekte umgesetzt werden. So wie jenes in Gossam.
Brauchtum trifft Moderne
Beinahe auf den Tag genau, am 23. Februar 1987, wurde von den drei Dörfern Gossam, Grimsing, Schallemmersdorf der Verein für Dorferneuerung und Kulturinitiativen gegründet. „In einigen tausend freiwilligen Arbeitsstunden haben unsere Eltern und Großeltern mit Liebe und Herzblut und mit Mitteln der Dorferneuerung des Landes NÖ das ehemalige Dorfwirtshaus zu dem gemacht, was sie heute hier sehen“, erklärt Elisabeth Eßbüchl. Der Verein besteht derzeit aus über 50 Familienmitgliedschaften und weiteren 20 Einzelmitgliedern. Mithilfe der Förderung konnte im Vorjahr der Sockel neu verputzt, einen Großteil der Fenster und Türen neu gestrichen, der Grillplatz erneuert und das Damen-WC neu verfließt werden.
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