Rewe baut sein Logistikzentrum in Wiener Neudorf bis ins Jahr 2030 groß aus und investiert dabei 600 Millionen Euro in den Standort. 2500 Standorte in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland sollen dann von hier aus beliefert werden.
Für viele von uns ist es selbstverständlich, dass in einem Supermarkt fast immer alle Waren verfügbar sind. Und das in einer noch nie dagewesenen Vielfalt. „Alleine Billa Plus verfügt über 40.000 verschiedene Artikel“, erzählt Mario Böhm, Schichtleiter im Rewe-Lager Ost.
Dass dahinter jedoch ein enormer Logistikaufwand steht, wissen die wenigsten. Damit diese Abläufe in Zukunft noch reibungsloser, dafür aber effizienter und nachhaltiger ablaufen, investiert Rewe gerade 600 Millionen Euro in das Projekt „Alpha“, eines der modernsten Logistikzentren Europas.



„Wir liegen mit der Planung genau im Zeitplan“, freut sich Projektleiterin Isabella Handler. Baustart ist voraussichtlich noch im Mai. Künftig werden von Wiener Neudorf aus rund 2500 Standorte insbesondere in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland versorgt. „Ein vollautomatisiertes Hochregallager mit 87.000 Palettenplätzen, moderner Robotiklösungen sowie ein eigenes Werkstoffsortierzentrum sind dabei zentrale Bausteine“, so Handler.
Das Sortiment wird gebündelt, Arbeitskräfte werden aufgestockt und die Mitarbeiter arbeiten dann in drei anstatt von zwei Schichten.

Isabella Handler, ALPHA Projektleiterin bei Rewe International
Bild: Doris Seebacher
„Wir schaffen hier ein Logistikzentrum, das die Versorgung mit diesem Standort für die nächsten 30 Jahre sichert“, verspricht Rewe-Vorstand Marcel Haraszti. Und auch Infrastrukturminister Peter Hanke machte sich vor Ort ein Bild. „Die Konsumenten wünschen sich aus ökologischer Sicht kürzere Wege. Durch das neue Lager fallen unnötige Lkw-Fahrten weg“, lobt er das Vorzeigeprojekt. Derzeit muss ein Laster nämlich mehrere Lager für eine Lieferung anfahren, ab 2030 nur mehr eines.
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