Rund um den „Ehrentag“ der Notrufnummer verrät die Feuerwehr alles Wissenswerte rund um die lebensrettende 122.
Der 12.2. ist der Tag des österreichischen Feuerwehrnotrufs. Kein Zufall, lautet die Nummer schließlich 122. Doch was muss der Disponent überhaupt wissen, wenn man anruft? Die wichtigste Frage: Wo ist der Unfallort? Sollte die Verbindung abreißen, können Einsatzkräfte bereits losgeschickt werden. Je genauer die Adresse, umso besser – etwa die exakte Hausnummer oder eine Kilometerangabe auf der Autobahn samt Fahrtrichtung. „Mit Angaben wie ,da, wo früher der Spielplatz war’, kann unser System leider nicht viel anfangen“, betont die Feuerwehr.
Die eigene Telefonnummer
Ebenfalls wichtig: Was ist passiert? So ist klar, welche Einsatzmittel benötigt werden. Auch der eigene Name und die eigene Telefonnummer sind wichtig. Bricht die Verbindung ab oder sind Rückfragen nötig, kann man leichter erreicht werden. Sollte man in der Hektik nicht wissen, was man sagen soll – kein Problem: Die Person am anderen Ende der Leitung weiß, was sie fragen muss.
Was brennt genau? Gibt es noch Personen im Gebäude? Wie viele Fahrzeuge sind beteiligt? Gibt es Verletzte? Sind Menschen eingeklemmt?
Je genauer die Angaben, desto gezielter kann geholfen werden.
Notrufnummern sind übrigens immer kostenlos und auch ohne SIM-Karte, mit Displaysperre oder kostenlos bei Telefonzellen möglich. Der Anrufer muss auch nicht den Einsatz zahlen. Das muss der Verursacher oder dessen Versicherung übernehmen, betonen die Florianis – und ergänzen: „Lieber einmal zu viel anrufen, auch wenn die Lage unklar ist. Der Disponent hört sich das an und entscheidet, was zu tun ist.“
Irrtum aufklären
Sollte man am Handy oder der Smartwatch unabsichtlich den Notruf wählen, so bitten sie, nicht gleich aufzulegen, sondern den Irrtum aufzuklären. Andernfalls muss man davon ausgehen, dass es sich um einen echten Notfall handelt und es wird versucht, den Anrufer wieder zu erreichen. Mutwillig falsche Notrufe werden hingegen polizeilich verfolgt.
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