Jetzt also fix: Die steirische Landesregierung hat entschieden, die südoststeirische Bezirkshauptfrau Elke Schunter-Angerer abzuberufen. Bereits 2024 war die Steirerin ihres Amtes enthoben worden. Sie setzte sich juristisch zur Wehr und erlangte den Chefsessel wieder.
Die „Krone“ brachte den Fall im Jahr 2024 ans Tageslicht: Nach rund zwei Jahren an der Spitze der Bezirkshauptmannschaft Südoststeiermark hat sich die Kritik an Elke Schunter-Angerer bzw. ihrem Führungsstil immer stärker zugespitzt und viele Mitarbeiter sollen deswegen gekündigt haben.
Abberufung beeinsprucht
Im Herbst zog das Land Steiermark dann die Reißleine: Die umstrittene Bezirkshauptfrau wurde abberufen und versetzt. Das wollte Schunter-Angerer, die stets alle Vorwürfe von sich wies, nicht auf sich sitzen lassen. Sie beeinspruchte ihre Abberufung vor Gericht – mit Erfolg. Der entsprechende Bescheid war nicht rechtskonform.
Doch jetzt zieht das Land endgültig den Schlussstrich unter der Causa: Wie die „Krone“ erfuhr, wurde am Donnerstag in der Regierungssitzung erneut die Abberufung von Elke Schunter-Angerer beschlossen. Die Beamtin soll künftig in der Landes-Abteilung 13 (Umwelt und Raumordnung) tätig sein.
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